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Tom Gerhardts neuer Film „Die Superbullen“

Die Crash-Test-Dummies

schöne dumme Welt: Wenn Tommie Krause (Tom Gerhardt) und Mario Bartolo (Hilmi Sözer) vor dem Fernseher die halbnackte Moderatorin einer sinnentleerten Dauer-Rate-Sendung angaffen, dann beginnt mit einem Schlag so etwas wie eine transzendente Reise für die Kinozuschauer. Willkommen in der Welt der hirnlosen Naivität: Köln-Kalk. Denn in „Die Superbullen“ ermittelt Komiker Tom Gerhardt genau dort, wo er schon 1994 in „Voll Normaaal“ blödelte und damit mehr als eine Million Zuschauer ins Kino lockte. Auch diesmal geht es um Frauen. Um Fußball. Um Ferraris. Und natürlich wieder auf unterstem Niveau.

veröffentlicht am 07.01.2011 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:41 Uhr

Autor:

Julia Marre
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Aus Versehen landen Tommie und Mario bei der Kölner Polizei, wo sie zu Fahrradstaffel-Ermittlern degradiert werden. Kein Wunder, denn die beiden treiben nur Schabernack. Als Hennes, das tierische Maskottchen des 1. FC Köln, verschwunden ist, bekommen die hauptberuflichen Fußballfans einen Fall. Und den lösen sie mit ein bisschen Herz und mit allen anderen Mitteln: Es gibt Stromschläge für einen Beckenbauer-Imitator (Matze Knop), einen sabotierten Pornodreh in der bayerischen Feldmark, makabre Pups-Percussions auf der Intensivstation und Kiez-Krawall. Es ein Wiedersehen mit Thomas Heinze – hier als Polizeichef. Und Axel Stein steht als Ordnungshüter Markus die Rolle des ernsten Spielverderbers gar nicht schlecht.

Auch wenn sich die pubertären Beamten Tommie und Mario, jenes stupide „SEK Kölsch“, dummdreist einfach jede Albernheit erlauben, so ist doch auf eines Verlass: Die Komödie ist unglaublich harmlos. Weil jeder Unfall bei Tempo 240 auf dem Misthaufen endet. Weil jedes noch so idiotische Missgeschick per Zufall gut ausgeht. Schöne dumme Welt.

„Die Superbullen“ ermitteln im Hamelner Maxx-Kino täglich um 16.20 und 19.45 Uhr, heute auch um 22 Uhr.



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