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Zum 25. Mal bespielen die Musikwochen Weserbergland Kirchen in der Region / Festivalauftakt am 5. Mai in Hameln

Die „Bürgerbewegung“ mit der roten Null

Hameln. „Das ist ein Stück demokratisierter Kulturgenuss“, stellt Michael Eberstein, Chefredakteur der Evangelischen Zeitung (EZ), fest. Dass sich ein „selbstbestimmtes Eintrittsgeld“ rechnet, hat sich in den vergangenen Jahren bei den Musikwochen Weserbergland als einer der Schlüssel zum Erfolg erwiesen. „Der Idee liegt die Philosophie des Schwellenabbaus zugrunde“, sagen die Musikwochen-Initiatoren Christiane Klein und Professor Hans Christoph Becker-Foss.

veröffentlicht am 17.04.2013 um 18:27 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Ernst August Wolf
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Musikkultur in die Fläche zu bringen, ist das Ziel der Reihe, die in diesem Jahr bereits auf eine 25-jährige Tradition zurückblicken kann. Zusammen mit rund 60 Ehrenamtlichen haben Klein und Becker-Foss acht Konzertveranstaltungen auf die Beine gestellt, die von „barocken Tenor-Kantaten“ über „klassische und romantische Musik für Holzbläserquintett“, „Weltmusik und Klezmer“ bis hin zu „Bach, Blech und Blues“ ein überaus breit gefächertes thematisches Spektrum bieten. Dabei stehen nicht eingängige Werke auf dem Programm, sondern – wie etwa Händels „Dettinger Te Deum“ – zumeist eher selten zu hörende, auf den jeweiligen Konzertort abgestimmte Kompositionen. Becker-Foss: „Unsere international bekannten Solisten lassen sich dabei auf die Besonderheiten der Musikwochen ein. Sie tun das wegen der einzigartigen Atmosphäre und wegen der ungewöhnlich großen Zuhörerresonanz.“

Die vergleicht Becker-Foss mit einer „wahren Bürgerbewegung“, die besonders an den bewusst dezentral gewählten Spielorten wie in Westerbrak, Grohnde oder Coppenbrügge zum Tragen komme.

Dass Musikkultur auch in den vielen abseits gelegenen Kirchen-Kleinodien der Region und nicht nur in den großen Aufführungsstätten wie der Hamelner Marktkirche aufgeführt wird, betont auch Marktkirchen-Pastor Thomas Risel. Der ständige Wechsel der Aufführungsorte, die durch einen Bustransfer erreichbar gemacht werden, fördere den „touristischen Aspekt der Musikwochen“ und werde deren Motto vom „Erleben von Musik, Kirchen und Natur“ gerecht.

Nicht zuletzt dank zahlreicher Sponsoren und vieler Spender sind die Musikwochen auch wirtschaftlich eine Erfolgsgeschichte. „Wir schreiben eine rote Null“, teilt Becker-Foss mit.

Den Auftakt der Jubiläumsreihe macht am Sonntag, 5. Mai, „Weltmusik & Klezmer“ in der St.-Augustinus-Kirche in Hameln. Ergänzt wird das Konzert durch eine Führung durch die neue Hamelner Synagoge an der Bürenstraße.

Das ausführliche Programm auf dewezet.de



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