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Die Blues-Brüder: Wie die Black Keys das Capitol zum Schwitzen bringen

Ursprünglich sollten The Black Keys in der AWD-Hall in Hannover spielen. Dann wurde das Konzert am Dienstagabend aber kurzerhand ins Capitol verlegt - und war prompt ausverkauft. Martin Jedicke hat sich die US-Band angesehen und angehört.

veröffentlicht am 15.08.2012 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

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Dan Auerbach und Patrick Carney füllen dabei vor allem die Lücke, die mit dem Ableben der White Stripes entstanden ist. Mitunter beschränken sie sich auf Carneys polterndes Schlagzeug und Auerbachs famoses Gitarrenspiel sowie seinen oft verzerrten Gesang. Vieles klingt nach den Anfangstagen der Band: Zwei Freunde entdecken angestaubte Bluesplatten im Elternhaus, kaufen sich billiges Equipment und beginnen im Keller zu üben. Das hört sich dann an, als versuche ein Duo auf Led Zeppelin zu machen, die einst den Blues in den Hardrock überführten, bei den Black Keys freilich mit Low-Fi-Attitüde.
 Aber die Black Keys haben ihr Konzept inzwischen erweitert. „Little Black Submarines“ beginnt mit einem folkigen Intro, das Grammy-prämierte „Tighten Up“ mit einer gepfiffenen Melodie und die aktuelle Single „Lonely Boy“ nutzt ein T.-Rex-Riff. Ohnehin gehen die Songs vom neuen Album „El Camino“ eher in Richtung tanzbarer Rock’n’Roll und erweitern ein irgendwann zu statisch wirkendes Konzept, mit dem auch die White Stripes langweilig wurden.

 

Lesen Sie mehr über das Konzert auf der Kulturseite unserer Donnerstagsausgabe.

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