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Dickens’ Herz liegt unter Effekten begraben

Von Michael Ranze

Die „Weihnachtserzählung“ von Charles Dickens kennt vielleicht jeder – wenn nicht aus der Bücherei, so aus dem Kino. Mehrmals wurde sie bereits verfilmt, aus neuerer Zeit fällt einem gleich Richard Donners moderne Adaption „Die Geister, die ich rief“ (1988) mit Bill Murray als Inkarnation des geizigen und kaltherzigen Scrooge ein. Doch wohl keine Version dürfte so rasant und überwältigend sein wie diese. Womit wir auch schon beim Problem des Films wären.

veröffentlicht am 06.11.2009 um 12:38 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

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Regisseur Robert Zemeckis, bekannt für seine „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, hat sich dem letzten Schrei in der Digital-Technologie bedient und gibt ordentlich an: durchsichtige, bedrohliche Geister schweben durch geschlossene Türen, wiederkehrende, beängstigende Visionen vom Fall in die Tiefe plagen den Helden, wilde Flüge über Londons Häusermeer oder die waldbedeckte Landschaft rauben den Atem. Nichts ist mehr unmöglich, ein ums andere Mal reibt man sich ungläubig ob der Brillanz der Bilder die Augen.

 

- Lesen Sie in unserer Samstagsausgabe die komplette Rezension sowie auch das Interview mit Hauptdarsteller Jim Carrey. „Disney’s Weihnachtsgeschichte“ läuft zurzeit im Maxx-Kino Hameln täglich um 14.45, 17.15 und 20 Uhr.

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