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Wiener Operettentheater zeigt die Strauß-Operette in Hameln altmodisch und ein bisschen lieblos

Der „Zigeunerbaron“ und die Langeweile

Hameln. Während die „Zehn kleinen Negerlein“ längst ihren Namen lassen mussten, durfte „Der Zigeunerbaron“ seinen angestammten Titel behalten. Nix da mit Sinti und Roma und auch die Szene, in der die Banater Zigeuner klischeehaft alles klauen, was so zu klauen ist – ganz ohne Political Correctness und ungekürzt. Gut so, denn der „Zigeunerbaron“ ist nichts als eine einzige Huldigung für sie, die bis auf ihre so hinreißend geigenden Primas nicht allzu viel Sympathie besaßen. Dem ebenfalls fahrenden – und spielenden – Volk ging es nicht anders: „Hängt die Wäsche weg, die Schauspieler kommen.“

veröffentlicht am 04.02.2013 um 16:50 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Richard Peter


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