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Chris Rea mit Blues und Pophits in Hannover

Der Teufel und der Mann mit der Gitarre

Hannover. „But the devil, he may get me somewhere between Highway 61 and 49“, singt Chris Rea unheilvoll, mit rauer Stimme. Es ist Robert Johnsons altes „Ich und der Teufel“-Motiv, dessen sich Rea bedient. Als Metapher für die lebensbedrohliche Krebsdiagnose vor einigen Jahren? Rea schließt einen Pakt wie Faust, entsagt der Popwelt und lässt sich geleiten ins Reich des Blues. Katharsis und Selbstfindung. 2005 veröffentlicht er elf Blues-CDs auf einen Schlag, alle Platten seit „Stony Road“ zeigen Spielarten des Blues. Was auf den Tonträgern auf Dauer ermüdend ist, belebt seine Konzerte ungemein: in „Easy Rider“ als schleppender Slow-Blues, in „Come So Far, Yet Still So Far To Go“ als furioser ZZ-Top-Boogie und in „’Til The Morning“ mit melancholischem Slide-Intro.

veröffentlicht am 04.03.2012 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Martin Jedicke


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