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Der Supermann des Pop: Wer will mit "Michael Jackson" auftreten?

Von Julia Marre

Schlägt man das Guinness-Buch der Rekorde in der Rubrik „erfolgreichster Unterhaltungskünstler aller Zeiten“ auf, so trifft man selbstverständlich auf ihn: Michael Jackson. Der King of Pop, dessen Tod am 25. Juni einen weltweiten Hype auslöste, trumpft auch posthum wie kein anderer mit Rekorden auf. Nicht nur, dass er im Sommer in den Media-Control-Charts gleichzeitig mit 24 Singles und neun Alben vertreten war. Nein, die CD-Regale bei den Musikhändlern waren leer; die Liste der Plattenvorbestellungen hingegen voll. Wenig später pilgerten enthusiastische Fans und Musikliebhaber weltweit in die Kinos, als „This Is It“ – natürlich der erfolgreichste Konzertfilm aller Zeiten! – Einblicke in die geplante Comeback-Show des Superstars gestattete.

veröffentlicht am 09.12.2009 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:21 Uhr

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Nun kommt Michael Jackson zurück auf die Bühne – nicht als Plastinat, sondern als Imitat. Die Stunde all jener, die Jahrzehnte lang den Moonwalk auf dem heimischen Fliesenboden übten, die mit einem Handschuh über den Wohnzimmerteppich tanzten, ist gekommen: „Thriller“ oder „King of Pop“ heißen einige der Showproduktionen, die „mehrstündige Hit-Feuerwerke der Extraklasse“ abfeuern wollen. Oliver Forster vom COFO Concertbüro hat das Tribute-Spektakel „Who’s Bad“ entwickelt und ist selbst großer Michael-Jackson-Fan. „Seine Konzerte waren das größte und beste, was das Musikgeschäft zu bieten hat“, schwärmt er. „An Jacksons Erfolge wird niemand je heranreichen“, glaubt der Co-Produzent und Veranstalter, der das Konzept zur Show schon in der Schublade liegen hatte, als der Superstar starb. Forster erinnert sich, dass er Gänsehaut bekam und den Tränen nahe war, als er Michael Jackson live sah. An so viel Emotionalität orientiert er sich mit seiner laut Pressetext „besten Michael-Jackson-Show seit Michael Jackson“. Vier Wochen nach dem Tod des Superstars startete das Casting der Sänger und Tänzer. Ende August standen 30 Tourneetermine für den Winter fest. Mitte September begannen die Proben – die Premiere im Münchner Circus Krone wurde von einem prominent besetzten Publikum gefeiert.
 „Ähnlich wie andere Tribute-Shows, die wir über die Beatles oder Abba auf die Beine gestellt haben, ist ‚Who’s Bad’ kein Musical mit Handlung“, sagt Oliver Forster. Vor allem lebe das Programm durch Showeffekte, durch Videoeinspielungen und das originalgetreue Nachstellen eines Michael-Jackson-Konzerts samt Choreografien und Kostümen. „Es ist unser Anspruch, Michael Jackson auf die Bühne zu holen und von ihm Abschied zu nehmen.“

 

- Die Veranstalter von „Who’s bad?“ suchen einen Kinder- oder Jugendchor mit Sängern im Alter von 10 bis 17 Jahren, die mit Michael-Jackson-Darsteller André Santisi am 4. Januar bei der Hamelner Show live den Finalsong „Heal the World“ singen. Bewerbungen bis 18. Dezember mit Foto per E-Mail an presse.cofo@cofo.de

 



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