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Der Parodist als schelmische Sprinkleranlage

Von Julia Marre

Hameln. Im Weserberglandzentrum präsentierte Andreas Neumann nun seinen "Großen Heinz-Erhardt-Abend" mit einem 90-minütigen Parodie-Programm, das viele Erinnerungen weckte und altbekannte Humoristen wieder auferstehen ließ. Der Parodist glänzte mit feinster Stimmimitation, sehr überzeugend nachgeahmter Gestik und Mimik und brachte die „Kollegen, die mir im Halse stecken“, wie er sagt, auf die Bühne.

veröffentlicht am 16.03.2009 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:41 Uhr

Andreas Neumann
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Doch es gibt an seinem Auftritt im Weserberglandzentrum einen Haken: Der Inhalt bleibt auf der Strecke. An den Stargästen mag es nicht liegen: Mit Dieter Hallervorden, Theo Lingen, Inge Meysel, Heinz Rühmann, Ekel-Alfred, Johannes Heesters – und natürlich Heinz Erhardt – ist die Bühne prominent besetzt. Es scheitert eher an der gewünschten Vielseitigkeit des Hannoveraner Künstlers: Offensichtlich sollen alle Charaktere im Programm Platz finden, am besten gleichzeitig. Als dann im zweiten Teil der Ein-Mann-Show Marcel Reich-Ranicki zum Nachtboy an der Rezeption wird – frei, ja wirklich sehr frei nach Vicki Baums Roman „Menschen im Hotel“ – ist der Zusammenhang schon nach Hause gegangen und die Darbietung so schlicht wie ihre Bühne.



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