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Depeche Mode: Klänge aus dem Universum

Von Martin Jedicke

Hannover. Die Arme weit ausgebreitet, Pirouetten mit Mikrofonständer – es sind die großen Gesten, mit denen Dave Gahan die 12 000 Gäste der TUI-Arena umarmen möchte. Gesten, die aber auch ihn selbst feiern. Die Genesung von der OP im Frühjahr, die überwundene Drogenkrise der 90er, das gewonnene Gerangel mit Martin Gore um Songschreiberanteile. Die Gahan-Kompositionen „Hole To Feed“ oder „Miles Away/The Truth Is“ wie auch die meisten anderen Kostproben der hyperbolisch „Sounds Of The Universe“ betitelten neuen CD sind dann doch recht irdisch geraten.

veröffentlicht am 04.11.2009 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

DAve Gahan
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Gore spielt am Dienstagabend vorwiegend Gitarre, ohne damit glänzen, dafür aber vorn auf der Bühne präsent sein zu können. Für drei ruhigere Songs übernimmt er den Gesang, von Peter Gordeno am Keyboard begleitet, überlässt sonst aber Gahan die Show. Andrew Fletcher tut das, was er immer tut: Er bleibt im Hintergrund, bedient seine Keyboards. Christian Eigner am Schlagzeug, dessen Bassdrum die Nasenflügel flattern lässt, komplettiert die Tourband, die sich vor einer riesigen Projektionswand und hinter der Präsenz des Frontmanns ein wenig verloren vorkommen muss.

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