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Denkanstöße zwischen Folk und Hip-Hop

Hameln. Kann Mittelalterfolk Hip-Hop und Liebe vereinen? Dieser Frage stellte sich Hollands Pagan-Folk-Export Omnia am Donnerstag in der Sumpfblume. Die niederländische Gruppe propagiert in der Sumpfe die Rückkehr zur Natur und garnierte ihren Auftritt mit beachtenswerten Denkanstößen. Von Gabriele Laube

veröffentlicht am 02.03.2012 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

Ein Spielmannszug, bevor „Mystica Hamelon“ beginnt: Omnia in der Sumpfblume. Foto: Laube
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Wie einfach es doch ist, sich die Welt passend zurechtzubiegen. In der Sichtweise der Pagan-Jünger und Songwriter Jenny und Steve Sic Evans van der Harten ist das kein Problem: Zurück zur Natur, ändere Dich und vergiss dabei die Liebe nicht – dann könnte alles gut werden. Frontsänger Sic wirkt dabei wie ein schamanischer Prediger, doch seine Kritik ist berechtigt – und Musik ein wirksames Medikament für Zivilisationsopfer. Das Mittel wird im Einklang mit dem Schlagwerk von van Barschot genauestens dosiert. Mit Harfe, Laute, Piano und diversen Blasinstrumenten entsteht ein Klangwerk aus keltischen Melodien, zauberhaften Balladen und mittelalterlichem Hip-Hop.

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