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Das zauberhafte Spiel des Sietze de Vries

Von Karla Langehein

Fischbeck. Dass der niederländische Organist Sietze de Vries europaweit zu den Besten seiner Zunft gehört, hat sich auch in unserer Region herumgesprochen. Kein Wunder also, dass die Stiftskirche bis auf (fast) das letzte Stühlchen besetzt war.

veröffentlicht am 01.09.2009 um 16:48 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:41 Uhr

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De Vries, der bereits vor zwei Jahren an der Hillebrand-Berner-Orgel zu hören war, hatte ein Programm mitgebracht, in dessen Anlage auf ein größeres Werk jeweils ein Choralsatz folgte. Im Einzelnen öffnete de Vries damit den Blick auf die stilistische Vielfalt der Orgelmusik des 17. Jahrhunderts. So folgte auf Buxtehudes 1684 komponierte kunstvoll präludierende Toccata d-moll der in schlichter Zweistimmigkeit erscheinende Choralsatz „Erbarm dich mein, o Herre Gott“ von Heinrich Scheidemann, dem bedeutendsten Orgelkomponisten der Norddeutschen Schule zwischen Sweelinck und Buxtehude. Ein interessanter Kontrast.

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