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Til Schweigers neuer Film „Kokowääh“ besticht durch seine Leichtbauweise auf stabilem emotionalen Fundament

Das süße Törtchen und der Komödien-Konditor

Wie bitte: keine Ohren, keine Hasen, keine Küken? Nein, diesmal ist’s der ttote Hahn, der Coq au Vin, der Til Schweigers neuer Komödie den Namen verleiht. Und die ist bei weitem besser und weniger konstruiert als „Keinohrhasen“. Tiefgründiger als „Manta, Manta“. Massentauglicher als „Barfuß“. Ernsthafter als das oberflächliche Geplänkel von „Männerherzen“. Keine Frage: Mit „Kokowääh“ ist Til Schweiger eine wirklich gute Lovestory gelungen, über die sich nachdenken lässt. Und eines der anspruchsvollsten deutschsprachigen Musicals. Denn natürlich läuft auch diesmal nichts ohne Musik. Schweiger, der am Erfolg der Gruppe OneRepublic nicht unbeteiligt ist, versucht, möglichst viel Herzschmerz-Radio-Gedudel in 126 Minuten unterzubringen. Es gibt sogar einige Szenen, die derart stark in Musik getränkt sind, dass es zulasten der Dialoge geht. Schade eigentlich. Zumal die Songs textlich oft so gar nicht zum Inhalt des Films passen mögen.

veröffentlicht am 04.02.2011 um 14:42 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Julia Marre


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