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Die Sparda-Stiftung unterstützt die Hamelner Theaterpädagogik mit 4000 Euro / Demnächst Freiwillige im Kulturellen Jahr

„Das ist eine Sicherheit, auf die wir aufbauen können“

Hameln (are). Wie kann es gelingen, dass auch außerhalb des Unterrichts Kinder und Jugendliche das Theater Hameln besuchen und intensiver an das Haus gebunden werden? Am Rathausplatz haben sich Direktorin Dorothee Starke und ihr Team derzeit einiges vorgenommen: Als Ziel haben sie sich gesetzt, das Theater nachhaltig zu beleben. „Dazu möchten wir in der theaterpädagogischen Arbeit neue Wege gehen, die die Vielfalt des Theaters zeigen“, erklärt die Direktorin. In der kommenden Spielzeit unterstützt die Sparda-Stiftung die Kinder- und Jugendarbeit. Mit einer Summe von 4000 Euro werden vorwiegend die Workshops gefördert, die sich an junge Teilnehmer richten. „Diese Unterstützung ermöglicht es uns, professionelle Kurse anzubieten und die theaterpädagogische Grundversorgung zu gewährleisten“, freut sich Dorothee Starke, die mit dem Ende der Spielzeit auf Christiane Hess als feste Theaterpädagogin verzichten muss.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 00:41 Uhr

Freuen sich, dass die Kinder- und Jugendarbeit in der kommenden
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Kompanien in die Theaterarbeit einbinden

Ab September wird zudem die 20-jährige Friederike Syska aus Rinteln ein Freiwilliges Kulturelles Jahr am Theater Hameln absolvieren. Ihre Aufgaben sind der Aufbau eines Kontaktschüler- und Kontaktlehrerringes sowie das Betreuen der Workshops. Immer wieder sollen auch in den Ferien Schauspielkurse für Kinder und Jugendliche angeboten werden. „Die Ferienpassaktion in dieser Woche war ein erster, sehr erfolgreicher Schritt“, sagt die Direktorin. Neben Theaterkursen wird es demnächst auch einen Tanzworkshop mit dem Ballett Biarritz geben, das im April 2010 auf Hamelns Bühne auftreten wird. „Wir möchten gern Kompanien in die Theaterarbeit einbinden.“

Dirk Zimmermann, Geschäftsstellenleiter der Hamelner Sparda-Filiale, bezeichnet sich selbst als „sporadischen Theatergänger“. „Ich bin immer wieder positiv überrascht über das, was hier angeboten wird“, sagt er. „Außerdem halte ich es für wichtig, dass junge Menschen im Theater etwas lernen und aktiv sein können.“ Um das kulturelle Angebot weiterhin zu fördern, hat die Sparda-Stiftung angekündigt, „das Theater Hameln dauerhaft zu begleiten“. Eine Entscheidung, die Dorothee Starke und ihr Team sehr begrüßen. „Das ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Sicherheit, auf die wir aufbauen können“, sagt sie.



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