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Neue Ausstellung in der Galerie Faita erforscht diese Metamorphose

Das Gefäß verwandelt sich bei diesen Künstlern in freie Plastik

Hameln (are). Den zwanzigsten Geburtstag ihrer Keramikgalerie feiert Margret Faita in diesem Jahr – und eröffnet das Festjahr gleich mit einer Doppelausstellung. Ab Samstag sind die Arbeiten von Juliane Herden und Frank Schillo an der Alten Marktstraße zu sehen.

veröffentlicht am 29.02.2012 um 15:11 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Juliane Herden, die in Halle an der Hochschule für Kunst und Design studierte, bezeichnet ihre Arbeiten im Grenzbereich von Objekt, Gefäß und Malerei. Ihre Porzellanvasen nutzt sie als Bildträger für expressive Malerei. Ihre Formen verlassen aber auch die Funktionalität der Vasen, benutzen das Gefäß lediglich als Thema. Die Künstlerin ist 2005 mit dem renommierten Richard-Bampi-Preis ausgezeichnet worden. In der Galerie Faita sind erstmals Arbeiten der noch jungen Keramikerin zu sehen.

Anders Frank Schillo: Er stellte bereits vor elf Jahren als junges Talent hier aus. Heute beansprucht Schillo seinen Platz in der keramischen Welt. „Mich interessiert der Moment, in dem das Gefäß sich auflöst, seine ursprüngliche Bestimmung verliert und nur noch Form bleibt“, sagt der 1971 geborene Künstler. Heraus kommen Formen zwischen funktionalem Gefäß und selbstständiger Plastik. Schillo studierte nach einer handwerklichen Ausbildung an der Fachhochschule Koblenz und erhielt ein Diplom in freier Kunst und Keramik.

Die Ausstellung wird am Samstag, 3. März, um 19 Uhr in der Keramikgalerie Faita, Alte Marktstraße 45, eröffnet. Auch die Künstler sind anwesend. Bis zum 31. März ist die Ausstellung zu sehen. Weitere Informationen im Internet: www.keramik-galerie-faita.de

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  • Zwischen Gefäß und Objekt sind die Werke von Juliane Herden einzuordnen.

Frank Schillos „Auge“ ist 30 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter breit – und zählt zu der Reihe von Gefäßen, die als freie Form zu verstehen sind.

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