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Ausgezeichnete Künstler in der Sumpfe-Reihe „Männerabende“

Da wird doch der Kabarettist in der Pfanne verrückt …

Hameln/St. Ingbert (are). Hochleistungsköche prämiert die St. Ingberter Pfanne nicht unbedingt. Ebenso wenig wie sie Küchenfachgeschäftsverkäuferinnen auszeichnet. Nein, die St. Ingberter Pfanne ist ein Preis für Nachwuchskabarettisten. Und all jene Künstler, die in der vergangenen Woche in der saarländischen Stadt von der Jury gekürt wurden, sind in der Kabarettreihe „Männerabende“ demnächst in der Sumpfblume zu Gast.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

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Einer der frischgebackenen Besitzer einer küchentauglichen Kupferpfanne aus elsässischer Manufaktur ist Till Reiners. Der studierte Politikwissenschaftler aus dem Ruhrgebiet ist Finalist der Deutschen Meisterschaften im Poetry Slam. Mit seinem Programm „Da bleibt uns nur die Wut“, das er am 12. April auch in der Sumpfblume zeigen wird, hat er das Passauer Scharfrichterbeil, den Bielefelder Kabarettpreis und den silbernen Stuttgarter Besen gewonnen. Und mittlerweile auch die St. Ingberter Pfanne. Worum es in dem Programm geht? „Um Politik und nicht um Guido Westerwelle“, schreibt der Kabarettist. Die Boshaftigkeit von Banalitäten möchte er entlarven und sein Publikum dazu anregen, selbst denken zu wollen.

Die anderen stolzen Inhaber des renommierten Küchenutensils sind Jasper Diedrichsen und Moritz Neumeier alias „Team und Struppi“. Ihre Bühnenkunst bezeichnen sie selbst als Anarchie-Kabarett. Ausgezeichnet wurden sie in St. Ingbert für ihr Programm „Die Machtergreifung“, das am Freitag, 1. März, um 21 Uhr in der Sumpfblume zu sehen ist. Im Januar 2009 in Kiel für den Poetry Slam gegründet, eroberten die beiden innerhalb kürzester Zeit den norddeutschen Raum mit ihren auffallend performativen Auftritten. Bei den Nationalen Meisterschaften des Poetry Slams standen auch sie auf der Bühne – 2009 in Düsseldorf wurden sie fünftbestes deutschsprachiges Team. Aus Texten, Musikstücken und freiem Spiel setzt sich ihr Programm zusammen und ist eine Art politisches Schauspiel.

Die „Sankt Ingberter Pfanne“ wird übrigens seit 1985 jährlich von der Stadt St. Ingbert verliehen und zählt nach Einschätzung der Organisatoren zu den bedeutendsten Kleinkunstpreisen im deutschsprachigen Raum. Allein in diesem Jahr waren mehr als 110 Bewerbungen eingegangen. Lars Reichow, Bodo Wartke, Friedhelm Kändler, Eckhart von Hirschhausen und Florian Schröder zählen unter anderem zu den Preisträgern.

Preisgekrönt: Till Reiners.



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