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"Cloud Atlas": Der Film, dessen PR auch "Wetten dass...?!"-Kritik beinhaltet

Ist es ein Science-Fiction-Thriller? Ein Historienfilm? Ein Liebesdrama? Eine 70er-Jahre-Retrofilm? Auf den ersten Blick ist "Cloud Atlas", die Verfilmung des als unverfilmbar geltenden Romans von David Mitchell, wohl all das auf einmal. Wieso der 172-minütige Film einen Kinobesuch wert ist, verrät Filmkritiker Michael Ranze.

veröffentlicht am 14.11.2012 um 11:06 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:41 Uhr

cloud atlas
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Worum es geht in dieser wohl unendlichen Geschichte: Im Jahre 1846 setzt die Handlung mit einer ereignisträchtigen Überseefahrt auf dem Pazifik ein. Der junge Anwalt Adam Ewing zweifelt nach Besichtigung einer Plantage an der Sklaverei und führt darüber Tagebuch. Dieses entdeckt 1936 der junge Komponist Robert Frobisher - und es inspiriert ihn zu seinem Lebenswerk, dem "Wolkenatlas-Sextett". Im San Francisco der 1970er Jahre stößt die Journalistin Luisa Rey zufällig in einem Plattenladen auf das Sextett. Sie meint, es schon einmal irgendwo gehört zu haben. Ihr Nachbarsjunge schreibt die Story auf und schickt sie im Jahr 2012 dem Verleger Timothy Cavendish. Fortgesetzt wird die Handlung 2144 kämpft in Neo-Seoul: Dort kämpft die geklonte Kellnerin Somni-451 für die Freiheit und lernt dabei den Revolutionär Hae-Joo kennen.

Mit großem Staraufgebot protzt der Film: Tom Hanks, Halle Berry - die im Zuge der Film-PR schon mit ihrem "Wetten dass...?!"-Auftritt für Furore sorgten - aber auch Jim Sturgess, ben Wishwa, Hugh Grant, Jim Broadbent und Susan Sarandon sind dabei. Inszeniert haben das Mehr-Genre-Spektakel Andy und Lana Wachowski, die schon mit der "Matrix"-Reihe das Science-Fiction-Genre revolutionierten, gemeinsam mit dem deutschen Regisseur Tom Tykwer ("Lola rennt", "Das Parfüm").

 

5 Bilder
Ein Roadmovie? Szene aus "Cloud Atlas". Foto: Warner Bros.

Ob der Zuschauer durch die vielschichte Handlung steigt und wieso sich der Mammutfilm lohnt, lesen Sie auf der Kulturseite unserer Donnerstagsausgabe.

 

  • Das Maxx-Kino Hameln zeigt ab Donnerstag den 172-minütigen „Cloud Atlas“: täglich außer Samstag und Sonntag um 16, täglich um 19.30 Uhr, am Freitag und Samstag auch um 22.15 Uhr.
  • In den Kronen-Lichtspielen Bad Pyrmont läuft der Film am 20., 22. und 23. sowie am 27. und 29. Dezember um 19.30 Uhr.


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