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Chartstürmer mit Rockhymnen: Stanfour in der Sumpfblume

Von Julia Marre

Hameln. Stanfour haben es geschafft, möchte man meinen: ihre Singles in den Top 25 der deutschen Charts platziert, die Produzenten von Bon Jovi und Pink engagiert, sich selbst in den Medien super vermarktet. Dass zum Konzert von Stanfour am Donnerstagabend in der Sumpfblume trotzdem nur 230 Besucher kommen, ist zwar schade. Doch es gehört wohl dazu für Bands, die – irgendwo zwischen Newcomer- und Stardasein – (noch) als Tramper auf dem Highway des Erfolgs unterwegs sind.

 

 

veröffentlicht am 13.03.2009 um 14:04 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:41 Uhr

Stanfour
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Von Julia Marre

Hameln. Stanfour haben es geschafft, möchte man meinen: ihre Singles in den Top 25 der deutschen Charts platziert, die Produzenten von Bon Jovi und Pink engagiert, sich selbst in den Medien super vermarktet. Dass zum Konzert von Stanfour am Donnerstagabend in der Sumpfblume trotzdem nur 230 Besucher kommen, ist zwar schade. Doch es gehört wohl dazu für Bands, die – irgendwo zwischen Newcomer- und Stardasein – (noch) als Tramper auf dem Highway des Erfolgs unterwegs sind.

Dabei haben die Wyker, die auf Föhr neben Strandhafer und bei Möwengeschrei im Studio stehen, durchaus Potenzial. Denn sie sind keine Musiker, die versuchen zu modeln, und glücklicherweise auch keine Models, die versuchen zu musizieren – sondern authentische Rockbuben: ambitioniert, talentiert, beliebt. Da haut sich Sänger Konstantin während des Auftritts überschwänglich das Mikro gegen die Lippe, fühlt sich „leicht lädiert“ und bastelt daraus eine sympathische Moderation für den nächsten Titel. Das ist nett. Doch genau das ist das Problem.



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