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Gestandene Herren füllen die Tanzfläche: „Hameln rockt“

Bis nach Mitternacht getanzt

Hameln. „Born to be wild!“ – wer sie gehört und gesehen hat, glaubte das den Bands beim dritten Konzert der Reihe „Hameln rockt“ gern, denn in der Sumpfblume gab es fetzigen Rock zum Abtanzen. Und das von durchweg gestandenen Herren.

veröffentlicht am 18.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:41 Uhr

Jarona-Keyboarder Henning Brunotte.  Foto: ag

Autor:

Andrea Gerstenberger
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Versprach der Abend, mit der Holzmindener Band Crossroads zu Beginn, erst nicht so ganz Erfolg versprechend zu werden, so änderte sich das mit dem Auftritt von Jarona schlagartig. Während die Musiker von flussaufwärts schlecht abgemischt von der Präsenz ihres Frontmannes Hanjo (das Organ) Nauwald lebten, sorgten der saubere Sound und das präzise Spiel der heimischen Jaronaer um Publikumsliebling Henning Brunotte am Keyboard für eine Menge Spaß. Das müssen die Hamelner geahnt haben, denn mit dem zweiten Gig füllte sich die Sumpfe zusehends. 200 Jahre Lebenserfahrung brachten nur Eigenes auf die Bühne, wobei der exzellente Drummer Rüdiger Hochstädt für die Texte verantwortlich zeichnet. Bis auf die grandios präsentierte und entsprechend gefeierte Zugabe „Born to be wild“. Ein Sahnestück, das keinen mehr still sitzen oder stehen ließ. Hameln rockt. Schon vorher hatten Songs wie „Cool“, „Fly, fly, fly away“ oder die Hommage an AC/DC „Taste me“ die Tanzfläche gefüllt.

Mit einem gelungenen Cover-Mix von den Eagles, über Carlos Santana (irgendwie meinte man ihn mit Victor Svec selbst auf der Bühne zu sehen) bis zu den Red Hot Chili Peppers, heizte Grau ist Geil dem Publikum weiter ein. Das tanzte weit nach Mitternacht noch begeistert zu „Another Cup of Coffee“, „Black magic woman“ und „Nights in white satin“, das schön kitschig, aber einfach genial gut gespielt daherkam – wie alles der vier Musiker.

Es wäre schön gewesen, von Jarona und Grau ist Geil mehr zu hören.



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