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Sympathisch: „Hameln rockt“ in der Sumpfe

Belebendes Gitarrengewitter – frisch, frech, fröhlich, frei

Hameln. Ja, sie lebt wieder, die Hamelner Bandszene. Und wie! Am Mittwochabend zeigten drei knackfrische Bands in der Sumpfe-Reihe „Hameln rockt“, dass der Name Programm ist. Okay: Mancher, der auf der Bühne stand, tappte in die Gitarristenfalle und verfing sich im Kabelsalat oder sollte noch von der schlaffen Kai-Pflaume-Anmoderation zur großen Dieter-Bohlen-Klappe wechseln – aber das ist eben junger Rock. Und genau das macht ihn so sympathisch.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 07:41 Uhr

Autor:

Julia Marre
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Die Jungs von Sushi Blub Fish lieferten zwar zeitweise akustisches Fischfleischgemetzel ab – doch auch wenn die Musiker noch eine Runde nachwürzen müssen, ehe sie rockige Delikatessen auftischen, war ihre Amipunk-Portion mit deutschen Texten über Beziehungsallerlei eine recht ordentliche.

„Tu nicht, was andere sagen – mach nur, was dir gefällt“, forderten dann Leicht Verderblich, getreu dem Motto aus ihrem Song „Gestorben als Kopie“. Der Bass knatterte wie eine alte Mofa, der Rest ging von der ersten Minute an ab wie eine Rakete: satter Alternative-Rock, der die Stimmungspause schnell beendete – und die Musiker auf der Bühne zeigten sich mit spaßig bis nachdenklichen Songtexten zwischen Farin Urlaub und Deichkind so erfreulich selbstbewusst, wie es mancher Rockstar wohl gern wäre.

Ausflippende Langhaarfrisuren bescherten schließlich It Shall Remain dem überaus gut besuchten Saal. „Die große Bühne macht ganz zittrig“, entschuldigte sich Frontmann Niklas von den bösen Metal-Buben, für die er mehr brüllender Shouter als singender Sänger ist. Die Fans forderten mehr Zugaben als die Band Songs im Repertoire hat – so gab’s nochmal „Still waiting“, ehe das Saallicht anging. Und Rockfreunde warten schon wieder: auf den dritten Streich von „Hameln rockt“ am Freitag, 15. Mai.



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