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Im „anderen Interview“ verrät Wassilis Tataridis, wie er mit seinen Landsleuten fühlt

Bei Witzen über Griechen lacht er gerne mit

Herr Tataridis, Griechenland ist für viele momentan ein Reizthema. Wenn einer Ihrer Gäste einen Witz über die Haushaltslage Ihrer Landsleute macht, würden Sie ihn rausschmeißen oder mitlachen?

veröffentlicht am 08.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Jobst Christian Höche
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Natürlich mitlachen. Wenn ich Zeit finden kann, unterhalte ich mich auch gerne mit meinen Gästen.

Der griechische Staatspräsident kommt auf ein Gläschen Wein vorbei und bittet Sie um ein paar Tausender, um sein Land zu retten: Zahlen Sie oder lehnen Sie dankend ab?

Ich zahle, wenn ich das Geld habe.

Jetzt muss ich aber doch noch mal fragen, wie Sie es gemacht hätten: die Griechen zum Sparpaket befragen oder die Politiker entscheiden lassen?

Die Griechen sollten befragt werden.

Wenn Sie ein griechischer Angestellter wären, was würden Sie jetzt gerade tun: arbeiten oder streiken?

Streiken, weil die Armen am wenigsten für die Krise können, aber am meisten unter der Krise leiden müssen. Das ist meiner Meinung nach nicht richtig.

Nun genug mit der Politik. Sie machen Urlaub am Meer: Motorboot oder Segeljacht?

Weder das eine noch das andere.

Ohne ein gutes Buch liegt es sich schlecht am Strand: Bevorzugen Sie ein Sachbuch oder einen Roman?

Am liebsten lese ich dann die Zeitung oder ein Sachbuch.

Wo fühlen Sie sich im Urlaub generell am wohlsten: im kühlen Norden oder im warmen Süden?

Im warmen Süden natürlich.

Kein Urlaub ohne gutes Essen. Die griechische Küche kann ja durchaus als fleischlastig bezeichnet werden. Was trinken Sie am liebsten dazu: Bier oder Wein?

Wein mag ich dazu lieber. Wenn ich noch anmerken darf, dass die griechische Küche, die original griechische Küche, eigentlich nicht fleischlastig ist. Es werden eher viel Gemüse und Olivenöl verwendet.

Die Speisekarte im Ambrosia ist zweigeteilt. Was sagt Ihnen eher zu: italienisch oder griechisch?

Beides gleich viel.

Die neue Fußgängerzone in der Hamelner Altstadt ist: unnötig und viel zu teuer oder ein großer Schritt in die richtige Richtung?

Ich finde, die neue Fußgängerzone ist eine Bereicherung für die Stadt. Da ich aber nicht die Kosten kenne, kann ich mich dazu nicht äußern.

Nach einem langen Tag im Restaurant entspannen Sie sich am liebsten mit: einem langen Spaziergang oder einem Abend auf der Couch?

Bei schönem Wetter gerne bei einem Spaziergang. Oder ich entspanne auf der Terrasse. Im Winter dann lieber auf der Couch.

Jeden Tag gibt es neue Nachrichten aus Griechenland. Staatskrise, Regierungswechsel und Eurorettung sind die Schlagworte, die immer und immer wieder fallen. Doch was sagt eigentlich ein Grieche dazu? Vassilis Tataridis vom Hamelner Restaurant „Ambrosia“ beantwortet Entweder-oder-Fragen rund um Griechenland.

In seinem Restaurant an der Kleinen Straße bietet Wassilis Tataridis Mittelmeerküche an. Ob er italienisches oder griechisches Essen bevorzugt, kann er nicht sagen. Foto: Wal



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