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Im Fantasy-Trickfilm „ParaNorman“ wimmelt es nur so von Geistern

Beetlejuice hätte seinen Spaß

Norman ist ein Außenseiter. Nicht nur, dass der elfjährige Bub aus dem neuenglischen Provinzkaff Blithe Hollow ständig von seinen Mitschülern gehänselt wird. Er muss sich auch gegen seine blonde und darum doofe Schwester, Cheerleaderin obendrein, wehren, von den gleichgültigen Eltern ganz zu schweigen. Norman ist ein wenig anders, und man merkt auch gleich, warum: Er kann die Toten sehen und hören. So hält er auf dem Nachhauseweg mit unsichtbaren Geistern mal hier ein Schwätzchen, mal dort eins, und wirkt dementsprechend eigentümlich. Einer der Toten ist Normans Onkel Prenderghast, und der berichtet ihm von einem Hexenfluch, der vor 300 Jahren sieben Stadtväter getroffen habe. Die erheben sich nun aus ihren Gräbern – zum Unwillen der Hexe. Der Einzige, der jetzt noch helfen kann, ist der übersinnlich begabte Norman. Doch auch er braucht Verbündete …

veröffentlicht am 24.08.2012 um 12:50 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Michael Ranze
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Nach dem wundervollen 3-D-Film „Coraline“ haben die Macher der Produktionsfirma „Laika“ wieder einen bezaubernden Trickfilm inszeniert, der – ganz altmodisch – in Stop-Motion-Technik auf Trab gebracht wurde. Dabei werden Handpuppen für jedes einzelne Bild, immerhin 24 in der Sekunde, ein kleines bisschen weiter bewegt und abgelichtet – eine Heidenarbeit. Damit nicht genug: Liebevoll, mit überbordender Detailfülle entwerfen Chris Butler und Sam Fell, die Regisseure, einen düster-skurrilen Ort, in dem es sogar Spuk-Kneipen und Grusel-Souvenirshops gibt. Und dann erst Normans Jugendzimmer, das mit Geisterutensilien, Fotos und Zeitungsausschnitten nur so zugestopft ist. Mit zunehmender Dramatik wird es immer gruseliger und spannender. So entstand eine kuriose Mischung aus Zombiefilm und Komödie, Kleinstadtdrama und Pubertätsgeschichte, mit zahlreichen Anspielungen auf Horrorfilme, von George Romero über Sam Raimi bis John Carpenter. Sehr unterhaltsam.

„ParaNorman“ ist in 3-D auch im Maxx-Kino Hameln zu sehen: täglich um 15, 17 und 19 Uhr.

„Keine Angst, Freunde“: Norman (rechts) hat alles im Griff.



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