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Im Actionthriller „White House Down“ zerstört Hollywood-Regisseur Roland Emmerich das US-Machtzentrum

Ballermann und die Brandstifter

Roland Emmerich kann es nicht lassen: Zum dritten Mal greift der deutsche Blockbuster-Regisseur das Weiße Haus an. In seinem Science-Fiction-Werk „Independence Day“ (1996) beamten Außerirdische ganz Washington platt. Auch im Katastrophenfilm „2012“ schlug der gebürtige Stuttgarter das Machtzentrum in Stücke. Nun besorgen Terroristen in „White House Down“ den Rest.

veröffentlicht am 03.09.2013 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Barbara Munker
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Emmerich trägt dick auf. Eigenhändig soll der Ex-Soldat und Polizist John Cale (Channing Tatum) den US-Präsidenten James Sawyer (Jamie Foxx) aus der Hand von Terroristen retten, die das Weiße Haus gestürmt haben. Gleichzeitig sorgt sich Cale um seine elfjährige Tochter Emily (Joey King), die von den Bösewichten mit anderen Touristen bei einer White-House-Besichtigung als Geisel festgehalten wird. Noch dazu muss er das nukleare Armageddon verhindern, mit dem die Terroristen drohen.

Es knallt, kracht und brennt. Emmerich fährt schweres Geschütz auf, doch neben den ausgefeilten Spezialeffekten kommen Witz und die Gefühle der Protagonisten nicht zu kurz. „White House Down“ ist 137 Minuten lang kurzweilige, spannende Popcorn-Unterhaltung mit politischem Witz.

Jamie Foxx, der zuletzt als befreiter Sklave in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ Furore machte, nimmt als Präsident Sawyer Barack Obamas Züge an. Mit ernster Miene stellt er staatsmännisch einen Friedensplan für den Nahen Osten vor, dann schäkert er charmant mit einer Besuchergruppe im Weißen Haus. Polizist Cale, der sich für einen Job beim Secret Service beworben hat, ist zufällig mit Tochter Emily dabei, als die erste Bombe an der Pennsylvania Avenue in die Luft geht.

In dem Action-Feuerwerk kommen nach und nach Komplotte und Intrigen zum Vorschein. In den eigenen Reihen gibt es Verräter, die Sawyers Friedensplan sabotieren, um die Rüstungsindustrie bei Laune zu halten. Auf jede politische Anspielung folgen laute Explosionen und rasante Verfolgungsjagden auf dem Rasen des Weißen Hauses.

„White House Down“ ähnelt „Olympus has Fallen – Die Welt in Gefahr“. Der Actionthriller von US-Regisseur Antoine Fuqua („Training Day“) über ein Terror-Inferno im Weißen Haus kam im Juni in die Kinos. Doch Emmerichs Film hat viel mehr zu bieten: „White House Down“ trumpft mit besser gemachten Effekten, intelligenteren Plots und Humor zwischen Präsident und Retter auf. Emmerich legt das Weiße Haus mit satirischem Witz in Schutt und Asche.

Mehr Bilder und einen Trailer zu „White House Down“ gibt es auf dewezet.de. Der Film ist heute um 20.15 Uhr als Preview im Maxx-Kino in Hameln zu sehen. Ab morgen täglich um 14.45, 17.30 und 20.15 Uhr, am Freitag und am Samstag auch um 23 Uhr.

Die Fahne wird hochgehalten: Emily (Joey King) kann aus dem Weißen Haus fliehen. Sony Pictures



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