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Kunstsammlung zeigt „100 x Paul Klee“ – im Ständehaus und im Netz

Ausstellung per Mausklick

Düsseldorf. Kaum ein Jahr vergeht in der deutschen Museums- und Galerienlandschaft, ohne dass eine große Paul-Klee-Ausstellung gezeigt wird. In diesem Herbst ist es die Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalen K 21, die sämtliche Werke der hauseigenen Klee-Sammlung zeigt.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Julia Marre
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Der Künstler, 1879 im Schweizer Ort Münchenbuchsee geboren, der von Einheimischen liebevoll „Buchsi“ genannt wird, hat ein vielseitiges Werk hinterlassen. Seine Bilder sind dem Expressionismus, dem Konstruktivismus, Kubismus, Primitivismus und dem Surrealismus zuzuordnen. Er war nicht nur Maler, sondern auch Grafiker. Arbeitete mit verschiedensten Materialien und Techniken. Klee wurde vor allem 1914 nach einer Tunesien-Reise mit dem Expressionisten August Macke bekannt. Ab 1920 lehrte er am Bauhaus in Weimar, später in Dessau. Professor an der Kunstakademie Düsseldorf wurde er 1931. Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde er entlassen. Der Maler ging ins Schweizer Exil, 1940 starb er in Muralto. Klee gilt heute als einer der bedeutendsten bildenden Künstler der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Titel „100 x Paul Klee – Geschichte der Bilder“ werden ab kommendem Freitag sämtliche Klee-Werke der hauseigenen Sammlung erstmals gemeinsam öffentlich präsentiert. Die Ausstellung ist bis zum 10. Februar zu sehen. Die Paul-Klee-Sammlung im K 21 gehört zu den umfangreichsten Beständen des Künstlers. Parallel zur Ausstellung werden zudem die 100 Werke in einer Online-Datenbank zugänglich gemacht. (mit: epd)

Auch in der Ausstellung zu sehen: Paul Klees Bild „Kleinode“ von 1937. Es ist mit Kleisterfarbe auf Baumwolle auf Jute entstanden. Foto: Kunstsammlung NRW



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