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Die Künstlervereinigung Nordbrücke, der auch einige arche-Mitglieder angehören, stellt in Hannover aus

Aus dem hohen Norden ins Treppenhaus

Hannover. Kunst im Treppenhaus, eine Präsentationsform, die anscheinend im Trend liegt. Warum auch nicht? In einem großen Gehäuse wie dem der DAA kann der tägliche Kontakt junger Menschen mit neuen Bildern ja nicht schaden. Vor allem, wenn es sich um die jetzt dargebotene Qualität handelt. Veranstalter ist die 2009 gegründete Künstlervereinigung Nordbrücke aus Wiesmoor (Ostfriesland), die es sich zur Aufgabe macht, für die Verbreitung der Werke von Gegenwartskünstlern und den Austausch über die eigene Region hinaus eine Brücke zu errichten.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

Autor:

Klaus Zimmer
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Gisela Gührs empfängt den Besucher mit ihrer großen, ungewöhnlichen Installation aus altgetönten Papierblättern, die sie „Sonntagsgeflüster“ nennt. Wieder eine beeindruckende Erfindung! 11 Künstler stellen sich vor: Karl-Karol Chrobok, Helmut Feldmann, aus Rinteln: Gisela und Susanne Gührs und Andreas Hoppe; außerdem Ida Oelke, Nigel Packham, Horst-Richard Schlösser, Swa Van Dael und Edda Zesin.

Gleich neben Gührs’ Installation beginnt der Reigen der Bilder mit Nigel Packhams Werken, wie „Dialog Boy“, und in jeder Etage neue Überraschungen. So etwa die Tafelbilder von Horst-Richard Schlösser in seiner typischen Handschrift, die abstrahierten Körper, integriert in eine surreale Umgebung, in Mischtechnik.

Mit überbordender Freude hat der Antwerpener Swa Van Dael seine Bilder komponiert. Der international gefragte Künstler zaubert eine fantastische Figurenwelt auf die Leinwand, die trotz starker Farbpalette fröhliche Harmonie vermittelt, vielleicht auch Erinnerungen an den Jugendstil wachruft. Susanne Gührs versetzt mit ihren lyrischen Abstraktionen den Betrachter in eine Welt, „die nicht von dieser Welt“ ist, und verführt uns, unseren Gedanken wieder Spielraum zu überlassen.

Es sind Bilder eines philosophisch geschulten Malers: Uwe Schierholz – einst befreundet mit HAP Grieshaber – setzt mit dem Pinsel ungewöhnliche Zeichen, zeigt sich vor allem stark im Umgang mit der sogenannten „verlorenen Form“ zum Druck der Farblinolschnitte. Wer Edda Zesins feine Kompositionen gesehen hat, wird sie lange mit sich herumtragen. Man kann hier begeistert von berückend schönen Bildern sprechen.

Die Ausstellung ist zu sehen bis 29. September, DAA-Galerie, Adolfstraße 8, Hannover: montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, samstags von 8 bis 16 Uhr.



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