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Konzert mit Marwan Abado und Paul Gulda

Auf dem „Pfad der Liebe“

HAMELN. Könnte ein Titel für ein Konzert im Hamelner Hochzeitshaus besser passen als „Masaar Hubb“ – Pfad der Liebe? Mit Marwan Abado (Oud & Vocal) und Paul Gulda (Cembalo) geben sich zwei musikalische Hochkaräter die Ehre, und der Landschaftsverband bietet damit einmal mehr etwas ganz Besonderes an. Es ist das erste von drei weiteren Clubkonzerten der Reihe „Schlägermusik“ – im Februar und März folgen Nummer zwei und drei.

veröffentlicht am 13.01.2017 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 27.01.2017 um 11:47 Uhr

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Das Duo Abado-Gulda ist die musikalische Begegnung von Cembalo und Oud - eineSeltenheit in der Weltmusikszene. Bach Suiten, andalusische Duftgärten, arabische Wüstenschlösser und damit ein freier Raum der Improvisation entfaltet sich zwischen zwei Instrumenten des Okzidents und des Orients: Guldas Cembalo tastet sich heran und Abados Laute wird leise gezupft, während seine Stimme orientalisch- arabischer Poesie Laut gibt. Die beiden stellen ihre aktuelle Live-CD vor.

Abado, der Palästinenser, der seit 1985 in Wien lebt, und der in Wien geborene Gulda mit irakischen Wurzeln vereinen, was man in der Musik selten findet. Der österreichische Rundfunk sagt: „Marwan und Paul nehmen das eine oder andere neue Gewächs und pflanzen es mitten in die Bach’sche Botanik, greifen sich eine Handvoll Wüstensand, der sich als fruchtbarer Humus herausstellt, und befestigen damit die Erde. Paul musiziert Bach, beweglich, geradezu biegsam. Beim Zuhören hebt es einen aus, wenn er sich Zeit lässt, ohne den Rhythmus zu vernachlässigen. Rubato sagt man auch dazu – die feine Kunst des Zeitraubens.“ Jedoch spielt Paul nie manieriert, bei aller freien Behandlung des Tempos bleibt sein Bach-Spiel schnörkellos, geradlinig. Das scheint genau das Gegenteil von dem zu sein, was arabische Musik angeblich ausmacht, die Verzierungen und auch so genannten Arabesken. Und dennoch passt alles zusammen, oder ergänzt sich gerade in den Kontrasten aufs Wunderbarste.



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