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Ausstellung der Künstlergruppe in ihrer Galerie am Haspelmathsturm

arche betritt „Neuland“

HAMELN. „Neuland“ nennt die „arche“ ihre erste Gruppenausstellung der Saison, die am Freitagabend um 20 Uhr in ihrer Galerie am Haspelmathsturm mit der Unterzeile „arche Künstler stellen aus“, eröffnet wird. Und Neuland – „ein weites Feld“ wie Fontanes Papa Briest wieder einmal festgestellt hätte. Ein Kunst-Thema, das nicht den Innovationen von Wirtschaft und Technik überlassen werden soll.

veröffentlicht am 27.04.2017 um 17:46 Uhr

Die erste Gruppenausstellung der Saison wird heute Abend unter dem Titel „Neuland“ eröffnet. Foto: wal
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Autor

Richard Peter Reporter
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Und hier als fantasievolle Spielwiese für neue Sichtweisen. Die Welt sinnlich wahrgenommen und Künstler als Seismographen für alles, jedes und jeden. Die das Jetzt erspüren, aufgreifen, umsetzen. Entwicklungen – mit ewig neuem Neuland auch im Rückblick. Wege durch die großen Kunstsammlungen sind allemal auch Wege durch unsere Geschichte – die immer einmal Neuland war. Und heute immer schneller von gestern ist. Arche-Künstler, die ihre Galerie als „Modern Times“ präsentieren, zu denen auch – und immer noch – die Appos, Irene und Josef, gehören, die mit späten Arbeiten wieder vertreten sind. Die früher so leicht hingetupften, hellen Arbeiten von Edda Zesin, deren zarteste Zeichen zum Markenzeichen wurden – heute flächig mit „Schwarz Weiß“ – ein düsteres Bild, traurig verschattet. Zentral im Raum Moritz Bormann mit seinem übergroßen Bassisten – Holz farbig gefasst – den er „Avantgarde“ nennt.

Dominant: arche-Urgesteine mit Gisela Gührs und Andreas Hoppe mit ihrer Rauminstallation „Auf dem Weg zum Gipfel“, zusätzlich mit einer Klang-Collage. Hans Sasse mit „Topografie in Schwarz Rot Gold“ und Frank Reimann mit drei Arbeiten aus der Serie „Frauenbilder“. Bernd Schlüter zeigt sein Foto-Quartett „Aufbruch“ und Sonja Schlüter ist mit „new reality“ vertreten.

Prof. Wulf Schomer, der wieder die Einführung halten wird, ist mit „Neuland“ vertreten und seiner Hommage an C.D.F., das für Caspar David Friedrich und „Die gescheiterte Hoffnung“ steht. Wolfgang Raddatz ist ebenfalls dabei wie auch Sabine Öllerer mit „Schlaflabor“ in Petrischalen. Insgesamt 21 Künstler, die hier ihre Arbeiten präsentieren. Die Ausstellung wird bis 28. Mai gezeigt.

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