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Jubiläumsausstellung zu Ehren der Nofretete

Antike Premiere

Berlin. Der weltberühmten Büste der ägyptischen Königin Nofretete und ihrer Zeit widmet das Neue Museum in Berlin eine große Sonderausstellung. Anlass ist der Fund der Nofretete-Büste vor 100 Jahren bei Ausgrabungen in der altägyptischen Stadt Achet-Aton, dem heutigen Tell-el-Amarna, wie die Staatlichen Museen zu Berlin gestern mitteilten.

veröffentlicht am 27.08.2012 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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Gezeigt werden rund 600 Exponate aus der Ära des Königspaars Echnaton und Nofretete um 1340 vor Christus, darunter Keramik, Schmuck, Statuenfragmente und Architekturteile. Die Ausstellung mit dem Titel „Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete“ ist ab 7. Dezember bis voraussichtlich zum 13. April 2013 im Neuen Museum zu sehen.

Der Name „Amarna“ bezeichnet die Ruinen der Stadt Achet-Aton. Der Ort wurde von Pharao Echnaton gegründet, um dort in einer neuen Hauptstadt Tempel für die „Licht-Theologie“ seiner einzigen Gottheit Aton bauen zu lassen. Echnatons Regentschaft wird auf die Zeit zwischen 1351 bis 1334 vor Christus datiert.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leitete der deutsche Ägyptologe Ludwig Borchardt an dem Ort Grabungen. Unter den gefundenen 7000 bis 10 000 archäologischen Objekten befand sich am 6. Dezember 1912 auch die bunte Büste der Nofretete. Im Rahmen der damals üblichen Fundteilung zwischen den zuständigen ägyptischen Behörden in Kairo und den Ausgräbern seien rund 5500 Objekte nach Berlin gelangt.

Die meisten dieser Fundstücke seien bis heute weder restauratorisch noch wissenschaftlich bearbeitet worden. Für die Jubiläumsausstellung würden zahlreiche Fundstücke nun aufgearbeitet, hieß es weiter.



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