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„Monster vs Aliens“ zitiert Monster-Vorbilder

Animierter Actionspaß

Monster gegen Aliens – das klingt wie ein Versprechen. Vor allem Horror- und Science-Fiction-Freunde dürften am Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks („Shrek“, „Madagascar“ und „Kung Fu Panda“) ihre Freude haben. Robert Letterman und Conrad Vernon, die Regisseure, haben sich von vielen B-Filmen der fünfziger Jahre inspirieren lassen, aber auch japanische Monsterfilme oder „Star Wars – Episode II“ kommen zum Zuge.

veröffentlicht am 03.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 08:21 Uhr

Wird zum Monster: Susan.

Autor:

Michael Ranze
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Zwischen Reptilie und doofem Wackelpudding

Es beginnt mit der hübschen Susan (gesprochen von Diana Amft), die an ihrem Hochzeitstag von einem Meteoriten gestreift wird. Kuriose Folge: Sie wächst und wächst und wächst, bis sie, wie die Titeldarstellerin in „Attack of the 50 Feet Woman“ (1958), 20 Meter groß ist. Das US-Militär verfrachtet sie in ein unterirdisches Depot. Hier schmoren weitere Monsterkollegen, natürlich aus anderen Filmen geklaut: Prof. Dr. Kakerlake, eine Mischung aus Insekt und Mensch wie in „Die Fliege“, der doofe Wackelpudding B.O.B, ein unverwüstlicher Schleim wie der „Blob“, Missing Link, eine menschliche Reptilie wie in „Der Schrecken vom Amazonas“, und die Riesenlarve Insektosaurus, die dem Monster „Mothra“ nachempfunden ist. Hässliche Kreaturen, von den Menschen verstoßen. Sie werden gebraucht, als Gallaxhar, ein machthungriger Alien, die Menschen vernichten will…

„Monster vs. Aliens“ setzt auf knallharte Action. Da geht die Golden Gate Bridge zu Bruch und so manches Hochhaus in Flammen auf, vom explosiven Showdown ganz zu schweigen. Man mag bedauern, dass die ironisch-subtilen Gags aus „Shrek“ oder „Kung Fu Panda“ hier einer visuellen Äußerlichkeit ohne doppelten Boden gewichen sind. Nicht jede Idee überzeugt, nicht jede Pointe zündet. Und doch macht der Film Spaß, besonders, wenn man die zitierten Vorbilder kennt. Kleiner Wermutstropfen: „Monsters vs. Aliens“ wurde in 3D gedreht, die plastischen Effekte sind verblüffend. Doch die meisten Kinos haben noch nicht umgerüstet.

„Monster vs. Aliens“ läuft täglich um 15.30, 18 und 20.30 Uhr sowie freitags und samstags um 22.45 Uhr im Hamelner Maxx-Kino.



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