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Warum Otto Waalkes’ Humor immer noch zieht: „Otto’s Eleven“ ist eine Ganovenparodie mit bekannten Komikern

Altmodische Komödie für den launigen Familienabend

Hollarahitiiiiii! Es gibt einen neuen Film mit Otto Waalkes, dem mittlerweile 62 Jahre alten Friesenjungen. „Otto’s Eleven“ ist keine Fortsetzung der „7 Zwerge“-Märchen, sondern eine Ganovenparodie. Sie spielt wie „Ocean’s Eleven“ in einem Casino. Das war’s auch schon an Ähnlichkeiten mit Hollywood. Die 90 Minuten lange Filmklamotte ist bevorzugt in Begleitung von Kindern anzuschauen, die mit Bauchmuskelkater und im Otto-Känguru-Hüpfgang das Kino verlassen werden. Erwachsene werden darüber nachdenken, warum Ottos Humor immer noch zieht: weil er sein Handwerk versteht und auf Bewährtes setzt. Wie im allerersten, sensationell erfolgreichen Waalkes-Film von 1985 ist wieder Silberlocke Sky du Mont dabei. Außerdem versammelt Regisseur Sven Unterwaldt („7 Zwerge“) Komiker der ersten Riege: Olli Dittrich als berühmten Reporter Harry Hirsch, Rick Kavanian als Koch und Mirco Nontschew als dämlichen Möchtegern-Bodybuilder im „Muscle Toff“-Hemd. Neuentdeckungen sind der schlaksige Arnd Schimkat als Computer-Nerd und Max Giermann, der viel Platz für seine Stefan-Raab-Parodie bekommt und an Jim Carrey erinnert. „Germany’s Next Topmodel“ Sara Nuru spielt eine Casino-Angestellte.

veröffentlicht am 01.12.2010 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 08:41 Uhr

Würde auch gern mal einen ernsthaften Film drehen: Otto Waalkes.

Autor:

Caroline Bock
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Die Kulisse ist cartoonhaft und stilisiert. Auf der Straße parken Oldtimer, die Computer sind modern. Und ja, eine Handlung gibt es auch. Otto wohnt als Künstler mit Freunden auf der Mini-Insel „Spiegeleiland“ in der Nordsee: „Ich bin Watt-Maler und brauche die Transpiration.“ Die fünf Insulaner drehen einen Film, um den Tourismus anzukurbeln. Ein durchtriebener Casino-Besitzer (du Mont) entdeckt darin ein kostbares Gemälde in Ottos Hütte und luchst dem Malerauf der Insel das Bild ab. Daraufhin beschließen die fünf Freunde, dass „Schluss mit frustig“ ist, reisen übers Meer und planen einen Coup, um das Gemälde aus dem Casino-Tresor in Bad Reibach zurück zu holen. Gedreht wurde in Berlin, Potsdam und an den glamourösen Spieltischen von Baden-Baden.

Regisseur Unterwaldt hatte einen Film für die ganze Familie im Kopf. Es ist eine altmodische Komödie mit Anleihen aus Klassikern geworden. „Unser Gott ist Billy Wilder!“, erklärt Unterwaldt. Wilder bleibt natürlich unerreicht. Für einen launigen Familienabend reicht „Otto’s Eleven“ aber allemal. Und eine Fortsetzung folgt, möglicherweise. „Warum nicht?“, sagt der Titelheld und denkt schon an „Otto und das friesische Dutzend“.

„Otto’s Eleven“ ist im Maxx-Kino Hameln ab heute zu sehen: täglich um 15, 17.15 und 19.30 Uhr, am Freitag und Samstag auch um 23.15 Uhr.



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