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Das Mandelring Quartett verbringt in Bad Pyrmont ein Wochenende mit 16 Ensembles

Altersdurchschnitt sinkt – Niveau steigt

Bad Pyrmont. Da kann man schon „Alle Jahre wieder“ sagen, denn bereits zum 18. Mal herrschte in Bad Pyrmont „Mandelringzeit“. Eines der weltweit besten Streichquartette machte für ein Wochenende in der Kurstadt Halt, um begeisterten Amateur-Streichquartetten Tipps zu Spieltechnik und Gestaltung zu vermitteln. Dass die Mandelring-Kurse eine Erfolgsgeschichte sind, lässt sich an der im Laufe der Jahre bis an die absolute Obergrenze gestiegenen Teilnehmerzahl ablesen. Wer am 1. September, dem Stichtag, seine Anmeldung auch nur einige Minuten zu spät per E-Mail absendet, findet nur noch auf der Warteliste Platz. Dann beginnt für Friedel Schwekendiek die Organisationsarbeit. Und die hat es in sich, auch wenn ihm in der Zielgeraden Wolfgang Schindler und Knut Rother hilf- und ideenreich zur Seite stehen.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:21 Uhr

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Autor:

Karla Langehein
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An diesem Wochenende war es nun wieder so weit und das Mandelring-Quartett zweieinhalb Tage lang von früh bis spät bemüht, bei 16 Ensembles die Erkenntnisse über das zu vertiefen, was kammermusikalisches Spielen ausmacht. Dabei trafen sie auch auf alte Bekannte, denn etliche Ensembles waren schon mehrfach, zwei sogar zum 17. Mal dabei. Dem standen in diesem Jahr sechs „Neulinge“ entgegen. Und noch zwei statistische Größen: Der Altersdurchschnitt der zum Teil von weither anreisenden Kursteilnehmer sinkt und das Niveau steigt – so die erfreute Feststellung von Friedel Schwekendiek und Sebastian Schmidt, dem Cellisten des Mandelring-Quartetts.

Davon konnte sich überzeugen, wer am Sonntagnachmittag im Vortragssaal der m&i-Klinik dem Abschlusskonzert lauschte. Sechs der teilnehmenden Ensembles hatten sich zum Vorspiel angemeldet und trugen jeweils einen Satz des von ihnen erarbeiteten Werkes vor – darunter opus 130 von Beethoven, opus 108 von Schostakowitsch sowie die Quartette von Ravel und Debussy. Als Rahmen des Vorspiels setzte Sebastian Schmidt, Primarius des Mandelrings, eines der altgedienten Quartette an den Anfang – und an den Schluss eines der Neulinge. Zeichen des Wandels. Und zukunftsweisend.

Von allen Hörern mit Spannung erwarteter Höhepunkt war der traditionelle Abschluss des Konzerts mit den Mandelrings. Dieses Mal spielten Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Roland Glassl und Bernhard Schmidt das Streichquartett Nr. 9, g-moll, eine kompositorische Fingerübung des 18-jährigen Franz Schubert. Danach ging es ans Abschiednehmen – bis zum nächsten Jahr.

Vier Tage lang hatten Streichquartette Zeit, sich mit dem Mandelring Quartett auszuprobieren. Foto: yt



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