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Tschechows „Onkel Wanja“ mit dem Theater „Poetenpack“

Alles normale Käuze

HAMELN. Vermutlich war es ein idealistisch gesinnter Studienrat, der Senecas „Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir“ ins Gegenteil verkehrte. Wo doch jeder Schüler bekennen wird, dass er nur für die nächste Arbeit büffelt. Genau da liegt das Problem, das wir mit Tschechow haben. Das beginnt damit, dass wir seine Stücke als melodramatische Tragödien begreifen – meist auch so vorgesetzt bekommen – und uns standhaft wehren, in ihnen Komödien zu sehen.

veröffentlicht am 01.04.2019 um 14:37 Uhr

Tschechows Figuren sind allesamt vom Leben verwundet, vereinsamt. Foto: Constanze Henning
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Autor

Richard Peter Reporter


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