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Jan Beinßens neuer Krimi „Todesfrauen“

Alle guten Dinge sind drei – oder vielleicht doch mehr?

Soll man wirklich aufhören, wenn’s am Schönsten ist? Die Frage wird sich Jan Beinßen – heimisches Gewächs und vor Jahren einmal Redakteur der Dewezet, bevor es ihn nach Nürnberg zog – wohl stellen müssen. Denn was als „Feuerfrauen“ begann, mit „Goldfrauen“ eine Fortsetzung fand, sollte mit „Todesfrauen“ abschließen. Schon in den ersten beiden Folgen schrammten die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein mit Freundin Sina Rubov jeweils knapp am Tod vorbei. In „Todesfrauen“ potenziert sich das noch, geraten die beiden Damen in eine geradezu aberwitzige Falle – durchaus Folge der eher zufälligen Abenteuer, die sie bereits überstehen mussten. Man legt sich besser nicht mit Vertretern einer Weltmacht an – auch wenn die nicht mehr am Ruder sind, aber immer noch über genügend Seilschaften verfügen.

veröffentlicht am 29.08.2011 um 15:41 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:21 Uhr

Autor:

Richard Peter
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Was die dritte Folge dieser Reihe – die dennoch keine Trilogie ist – auszeichnet: Beinßen setzt auf neue Erzählstrukturen – beschreibt die spannendsten Momente mit einer Art Schnitttechnik, wie wir sie vom Film her kennen. So laufen Parallel-Geschichten direkter, bleibt die Spannung. Auch wenn sich „Todesfrauen“ schwer steigern lässt – Tod hat nun mal was Endgültiges – sie haben sich so gesteigert, dass Beinßen vielleicht doch Lust auf ein neues Abenteuer mit seinem Damen-Duo bekommt. Der BND – ein bisschen „deus ex machina“ und willkürlich wie der „Gott aus der Maschine“ der griechischen Tragödie – lässt hoffen – und allemal ein Hintertürchen offen.

Jan Beinßen: Todesfrauen, Gmeiner Verlag, 228 S., 9.90 Euro.



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