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Darum wird die Reihe „Verführerische Abende“ in der Sumpfblume im dritten Jahr fortgesetzt

Üppig geht’s weiter in Sachen Kleinkunst

Hameln (are). Nicht nur mit Met wurde auf das mystische Jubiläumsjahr 2009 in Hameln angestoßen. Es wurde auch ein kulturelles Steinchen ins Rollen gebracht, das sich mehr und mehr zum Hochkaräter entwickelt: „Verführerische Abende“ heißt die Kleinkunstreihe, die der Landschaftsverband Hameln-Pyrmont mit dem Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume seitdem anbietet. Sphärische Weltmusik und Puppentheater für Große stand bisher ebenso auf dem Programm wie anspruchsvolles Kabarett, Lyrik oder Chansons. Das Erfolgsrezept der Reihe: „Wir nehmen nichts ins Programm, das ich nicht selbst schon gesehen und für gut befunden habe“, sagt Marion Komarek von der Sumpfblume. Bei der Kulturbörse in Freiburg hat die Veranstalterin in den vergangenen Jahren allerdings eine traurige Erfahrung gemacht. Nämlich die, dass es „immer weniger richtig gute Künstler gibt“. Umso erfreulicher, dass einige dieser wenigen offenbar auf Hamelns Kleinkunstbühne am Stockhof zu erleben sind. Und dass das Programm 2011 weitergehen wird. „Die Resonanz war bisher immer so, wie wir es uns gewünscht haben“, sagt Marion Komarek. Zwischen 80 und 100 Besucher waren an den „Verführerischen Abenden“ im Saal anzutreffen. Für Kleinkunst sei das eine große Zahl, so Komarek.

veröffentlicht am 10.11.2010 um 16:02 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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Am 13. Januar beginnen die „Verführerischen Abende“ mit der Camerata, Mitgliedern der weißrussischen Philharmonie in Minsk, und ihrem Programm „Mystery“, das Kompositionen mit slawischen Wurzeln beinhaltet. Multitalent Michael Ehnert bringt am 9. März seine Frau mit – im Beziehungskampfexpertenteam zeigen sie das Programm „Küss langsam“. Die Ausnahme-Liedermacher Marco Tschirpke und Sebastian Krämer gastieren am 8. April in der Sumpfblume mit Klavier und Musik. Intelligentes Varietétheater mit Goethes „Faust“ zeigt Karl-Heinz Helmschrot am 13. Mai. Die in diesem Jahr bejubelte Jazzsängerin Annamateur zeigt am 16. September die Bandaufstellung nach B. Hellinger, während die Humoristen Ulan & Bator am 14. Oktober ihr Programm „Wirrklichkeit“ aufführen.

Neben den Einzeltickets gibt es ein Kleinkunstabo mit Platzreservierung für drei oder für alle sechs Veranstaltungen der Reihe.

„ Stell dir vor deine Großmutter hat den Neffen der Schwägerin mit Hundefutter vergiftet…“ – die studierte Sängerin Annamateur kommt wieder in die Sumpfblume. Diesmal zeigt sie eine selbstironische und humorvolle Seelsorge-Show.



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