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Schlechte Dialoge, gute Besetzung: Der Vampirfilm „Underworld“

92 animalische Minuten

Genre-Fans werden sich über „Unterworld: Aufstand der Lykaner“ freuen. Ist dies doch die Geschichte, auf die sie seit dem Auftakt vor sechs Jahren gewartet haben: der Anfang des seit Jahrhunderten andauernden Kriegs zwischen Vampiren und Lykanern. So gab es einst zwei Rassen: die eleganten und mächtigen Vampire und die blutrünstigen unkontrollierten Werwölfe. Doch mit Lucian wurde der erste Lykaner geboren, der sich in einen Wolf verwandeln konnte. Vampir Viktor jedoch erschafft aus Lucians Blut eine Armee von Sklaven für die Vampire. Als Lucian sich dann auch noch in Viktors Tochter Sonja verliebt, die vor den Augen ihres Geliebten getötet wird, ist der Krieg zwischen Vampiren und Lykanern unausweichlich.

veröffentlicht am 05.03.2009 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:41 Uhr

Bill Nighy als Blutsauger Viktor.

Autor:

Katharina Peter
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Während der erste Low-Budget-Film noch auf Matrix-Look und Theatertricks bei düsterer Stimmung setzte und der zweite Teil mit teuren Spezialeffekten protzte, verlässt sich dieser Part der Geschichte auf die animalische Männlichkeit von Lucian-Darsteller Michael Sheen. Der sonst so feine Brite, der gerade in der Rolle des Sir David Frost in „Frost/Nixon“ für Aufsehen sorgte, macht auch durchaus eine gute Figur. Rennt er doch die meiste Zeit leicht verdreckt, mit nassglänzend zerwuschelter langer Mähne und nacktem Oberkörper durch die Gegend. Das ist zwar nett anzusehen, aber nicht ausreichend, um einen Abend im Kino zu füllen.

Die Besetzung kann sich sehen lassen: Rhona Mitra als Sonja ist eine würdige Nachfolgerin von Kate Beckinsale. Auch einige alte Bekannte wie Bill Nighy als diabolischer Viktor oder Kevin Grevioux als Raze tauchen auf. Leider sind die Dialoge so lieblos geschrieben, dass die düstere Atmosphäre stellenweise ins Lächerliche abdriftet.

„Underworld“ ist täglich um 21 Uhr im Hamelner Maxx-Kino am Bahnhofsplatz zu sehen, heute und morgen auch um 23 Uhr.



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