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Es wird laut

Metal-Mekka Schleswig-Holstein - «Wacken Open Air» startet

Wacken (dpa) - Jetzt wird es richtig laut: Die Wacken-Urgesteine von Skyline eröffnen am Donnerstag offiziell das «Wacken Open Air 2017». Weitere Highlights des Tages sind die Auftritte von Status Quo, Europe und Accept.

veröffentlicht am 03.08.2017 um 10:29 Uhr
aktualisiert am 04.08.2017 um 11:10 Uhr

Am Bahnhof in Itzehoe ist schwer was los. Foto: Christophe Gateau

Autor:

Oliver Beckhoff, dpa

Inoffiziell hatte die Feierei bei Deutschlands wohl größtem Heavy-Metal-Event schon am Mittwoch begonnen - mit dem Auftritt des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken («W.O.A. Firefighters») und dem Nachwuchswettbewerb «Metal Battle».

Das Festival ist zum zwölften Mal in Serie ausverkauft. Die mehr als 75 000 Besucher erwarten bei der 28. Auflage Konzerte von rund 150 Bands und ein Rahmenprogramm mit Comedy und Kunst. Bei den Konzerten auf den Hauptbühnen werden erfahrungsgemäß Lautstärken von bis zu 120 Dezibel erreicht.

Angesichts eines Bierverbrauchs von rund 400 000 Litern setzen die Veranstalter in diesem Jahr erstmals auf eine Bier-Pipeline. «Dadurch müssen auf dem Gelände keine Fässer mehr mit schweren Lastwagen verteilt werden», hatte W:O:A-Veranstalter Holger Hübner erklärt.

Auch die Anwohner der 1800-Seelen-Gemeinde Wacken haben sich auf das Festival eingestellt. Viele bieten Betten an, verkaufen Kaffee oder Snacks - oder beobachten das Spektakel entspannt vom Straßenrand.

Rund ein Drittel der Festivalbesucher kommt aus dem Ausland. Die Heavy-Metal-Fans reisten zum Teil mit Sonderzügen wie dem sogenannten Metal-Train an. Auch der Hamburger Flughafen hat sich auf das Festival eingestellt: Gegen Vorlage des Festivaltickets können Wacken-Reisende unter anderem vergünstigt essen und trinken. Zwischen 4000 und 5000 Besucher sollten laut Airport mit dem Flugzeug über die Hansestadt anreisen.

Das «Wacken Open Air» gibt es seit 1990. Es gilt laut Polizeiangaben als besonders friedlich. Streitereien oder Schlägereien lagen in der Vergangenheit «deutlich unter dem normalen Zeltfest-Durchschnitt», hieß es.

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