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Füße blieben trocken

Weserpegel fällt wieder - Bilder vom Hochwasser

WESERBERGLAND. Die Kölner blickten auch am Montag noch angespannt auf den Pegel des Rheins. Wie hoch wird das Wasser noch steigen? Der Pegel lag am späten Nachmittag 8,78 Meter – und sollte Prognosen nach in der Nacht leicht fallen. Im Weserbergland war zu der Zeit die Gefahr von größeren Überschwemmungen gebannt. Daran erinnern nur noch einige Bilder.

veröffentlicht am 08.01.2018 um 19:30 Uhr

Wenn sich die Weser breitmacht: Eine beeindruckende Wasserfläche war dieser Tage bei Fuhlen zu sehen. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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5,73 Meter, 5,45 Meter und 4,99 Meter. Das waren die höchsten Pegelstände der Weser in Rinteln, Hameln und Bodenwerder am vergangenen Freitag. Seitdem ging der Pegel langsam aber stetig zurück. Zu größeren Schäden war es entlang der Weser zwischen Bodenwerder und Rinteln nicht gekommen. Helfer mussten glücklicherweise nur vereinzelt ausrücken, um Hab und Gut von Hausbesitzern zu schützen. In Klein Berkel staute aufgrund des Weserhochwassers die Humme zurück und überspülte Felder sowie eine Straße. Feuerwehrkräfte sicherten ein Wohnhaus, bauten zum Schutz Barrieren vor Kellerfenster. Sandsäcke schützten auch Häuser in Linse, nachdem der Spüligbach über die Ufer getreten war. In Rinteln mussten zwei Straßen gesperrt werden. Von einem Strand war an der „Beachbar“ am Steinanger nichts mehr zu sehen. Der Platz am Weserufer stand komplett unter Wasser. Die Meldestufe 2 wurde an allen drei Pegelmessstationen erreicht. Die Ausuferungen an hauptsächlich in land- und forstwirtschaftlichen Flächen waren im gesamten Wesertal zu sehen. Montagabend um 18 Uhr meldete der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) folgende Pegelstände: Rinteln: 4,95 Meter/Hameln: 4,70 Meter und Bodenwerder 4,47 Meter. Nichts war passiert. Rückblickend kann man die Fotos, die beim nassen Naturschauspiel geschossen worden, noch einmal genießen.

So sahen Hochwasser in Hameln auch schon mal aus: Kajaktour durch die Thietorstraße im Jahr 1926. Foto: Dewezet-Zeitreise
  • So sahen Hochwasser in Hameln auch schon mal aus: Kajaktour durch die Thietorstraße  vermutlich Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre. Foto: Dewezet-Zeitreise
Die neue Fuhlener Brücke bekam es nun zum ersten Mal mit einem imposanten Wasserstand zu tun. Foto: fn
  • Die neue Fuhlener Brücke bekam es nun zum ersten Mal mit einem imposanten Wasserstand zu tun. Foto: fn
„Verschmutzte Fahrbahn“? Von wegen! Frisch gewaschen! Foto: Christine Herbst
  • „Verschmutzte Fahrbahn“? Von wegen! Frisch gewaschen! Foto: Christine Herbst
In Bodenwerder wurden am Weserufer die trockenen Parkplätze knapp. Foto: ms
  • In Bodenwerder wurden am Weserufer die trockenen Parkplätze knapp. Foto: ms
„Baum unter“ an der Thiewallbrücke in Hameln. Foto: dana
  • „Baum unter“ an der Thiewallbrücke in Hameln. Foto: dana
Auch an der Weserfähre ging der Fluss in die Breite. Foto: Rolf Sander
  • Auch an der Weserfähre ging der Fluss in die Breite. Foto: Rolf Sander
Statt Beachbar hieß es in Rinteln eher Flussbar. Foto: tol
  • Statt Beachbar hieß es in Rinteln eher Flussbar. Foto: tol
Hochwasser? Da haben wir schon ganz anderes erlebt – erinnert dieser Weserpegel in Rinteln. Foto: tol
  • Hochwasser? Da haben wir schon ganz anderes erlebt – erinnert dieser Weserpegel in Rinteln. Foto: tol
Auch in Hameln stand das Wasser schon einmal viel höher, wie dieses Denkmal am Langen Wall zeigt. Foto: nt
  • Auch in Hameln stand das Wasser schon einmal viel höher, wie dieses Denkmal am Langen Wall zeigt. Foto: nt
So sahen Hochwasser in Hameln auch schon mal aus: Kajaktour durch die Thietorstraße im Jahr 1926. Foto: Dewezet-Zeitreise
Die neue Fuhlener Brücke bekam es nun zum ersten Mal mit einem imposanten Wasserstand zu tun. Foto: fn
„Verschmutzte Fahrbahn“? Von wegen! Frisch gewaschen! Foto: Christine Herbst
In Bodenwerder wurden am Weserufer die trockenen Parkplätze knapp. Foto: ms
„Baum unter“ an der Thiewallbrücke in Hameln. Foto: dana
Auch an der Weserfähre ging der Fluss in die Breite. Foto: Rolf Sander
Statt Beachbar hieß es in Rinteln eher Flussbar. Foto: tol
Hochwasser? Da haben wir schon ganz anderes erlebt – erinnert dieser Weserpegel in Rinteln. Foto: tol
Auch in Hameln stand das Wasser schon einmal viel höher, wie dieses Denkmal am Langen Wall zeigt. Foto: nt

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