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Schieben statt heben

Rückenfreundlich Schneeschippen: So geht's

Schnell mal raus zum Schnee schippen: Wer frühmorgens im dünnen Pullover damit anfängt, weiße Massen durch die Gegend zu heben, riskiert einen Hexenschuss. Experten erklären, wie es besser geht.

veröffentlicht am 09.02.2021 um 12:24 Uhr
aktualisiert am 09.02.2021 um 13:10 Uhr

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Ein Schneeball ist leicht, ein geballter Haufen davon auf der Schaufel dagegen hat ordentlich Gewicht: Wer beim Schneeschippen die falsche Technik anwendet, dem drohen schnell Rückenschmerzen. Darum gilt die Devise: Schieben und nicht heben, rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Hintergedanke dabei: Wer die weiße Pracht erstmal zur Seite schiebt, belastet seinen Rücken nicht. Und wer doch schaufeln muss, sollte seinen ganzen Körper nutzen - das heißt: Der Rücken bleibt möglichst gerade, man geht in die Knie und hebt die Schaufel auch mit der Kraft seiner Beine an. Falsch ist, den Oberkörper krumm nach vorne zu beugen - denn dann muss der Rücken die ganze Last nach oben ziehen.

Die Muskeln vorher aufwärmen

Schneeschippen ist ein bisschen wie Sport. Und wie beim Sport gilt auch hier: nicht kalt loslegen, sondern die Muskeln vorher aufwärmen. Damit der Rücken vor Kälte geschützt ist, sollte man sich außerdem warm anziehen. Rutschfeste Schuhe und eine leichte, ergonomisch geformte Schippe komplettieren die Ausrüstung - Wirbelsäule und Gelenke werden es einem danken, erklärt die Fachgesellschaft

Falsche Drehungen, ruckartige Bewegungen oder das Heben schwerer Schneelasten können nach Angaben der Experten zu Zerrungen und anderen Muskelverletzungen führen, aber auch Wirbel im Körper blockieren oder einen Hexenschuss verursachen.



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