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Sportler fürs Gelände

Elfer als SUV: Marc Philipp Gemballa bringt Marsien

Marc Philipp Gemballa folgt den Spuren seines Vaters und wird jetzt ebenfalls zum Porsche-Tuner. Das erste Projekt des Juniors ist eine buchstäblich wüste Version des 911. Der Marsien will ins Gelände.

veröffentlicht am 14.07.2021 um 16:22 Uhr

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Nachdem die SUV immer sportlicher werden, dreht Marc Philipp Gemballa den Spieß jetzt um. Er macht einen Sportwagen zum SUV. Der Sohn des in den 1980er und 1990er Jahren berühmten Porsche-Tuners Uwe Gemballa hat einen Porsche 911 rustikal umgebaut. Dafür hat der Junior das Unternehmen Marc Philipp Gemballa gegründet, das nicht mit der Gemballa GmbH verbunden ist.

Der Marsien getaufte Sportler greift auf einen deutlich erstarkten Turbo zurück und wurde zudem sichtlich aufgebockt. Der rund 500 000 Euro teure Umbau soll jetzt in einer Kleinserie von maximal 40 Fahrzeugen die Idee der bei Rallyes sehr erfolgreichen Safari-Porsche in die Neuzeit übertragen, teilte der Tuner mit.

Angetrieben wird der auch innen stark modifizierte Zweisitzer vom 3,7 Liter großen Sechszylinder des 911 Turbo, der bei Porsche-Tuner Alois Ruf verfeinert wurde. Statt der serienmäßigen 478 kW/650 PS leistet der Boxer nun bis zu 610 kW/830 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 930 statt 800 Nm, so Marc Philipp Gemballa weiter.

Damit gelingt dem wie der konventionelle 911 Turbo serienmäßig mit Allradantrieb ausgestatteten Sportwagen der Spurt von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden. Mit Straßenreifen sollen bis zu 330 km/h möglich sein.

Für die Straße ist der Marsien aber eigentlich gar nicht gemacht. Denn der Clou des Sportwagens ist ein Rallye-Fahrwerk mit hydraulischen Dämpfern, die man auf Knopfdruck um zehn Zentimeter ausfahren und so die Bodenfreiheit auf SUV-Niveau anheben kann.



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