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Batterieautos

Der VW ID Life eröffnet die elektrische Kleinwagen-Familie

VW hat für den Kleinwagen ID Life große Pläne. Denn der zur IAA Mobility in München präsentierte Stromer soll eine ganze Familie von bezahlbaren Batterieautos inspirieren. Das wird aber noch dauern.

veröffentlicht am 30.09.2021 um 12:31 Uhr
aktualisiert am 30.09.2021 um 14:13 Uhr

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Noch ist der VW ID Life ein Einzelstück. Doch aus der Studie soll bis zur Mitte der Dekade das neue Einstiegsmodell für die elektrische Flotte der Niedersachsen werden - für rund 20 000 Euro. Weitere Familienmitglieder sollen folgen, hat der Volkswagen-Konzern angekündigt.

Neben dem in München gezeichneten Crossover im Stil eines T-Cross plant VW demnach auch einen konventionellen Kleinwagen nach dem Vorbild des Polo. Und nachdem der ID Life über ein Targa-Dach, also einem herausnehmbaren Dachmittelteil, verfügt, schließen die Niedersachsen auch eine komplett offene Variante nicht aus.

Allen Modellen gemein wird der Modulare Elektrobaukasten MEB sein, der als Basis für den 4,09 Meter langen ID Life allerdings etwas gestutzt wurde. Außerdem wandert der Motor bei den Kleinwagen aus Kosten- und Gewichtsgründen aus dem Heck in die Front.

Fahrleistungen werden wohl noch reduziert

Innen soll es ein noch mal vereinfachtes und reduziertes Bediensystem geben, das weniger Schalter hat und sich des Smartphones als Display bedient. Allerdings dürfte es im Serienmodell nicht beim Head-Up-Display anstelle konventioneller Instrumente bleiben - erst recht nicht bei einem Zielpreis von 20 000 Euro.

Der beißt sich nach Einschätzung vieler Experten auch mit der Auslegung des Antriebs, der für ein Fahrzeug in dieser Größen- und Preisklasse sehr großzügig dimensioniert ist: Denn die 57 Kilowattstunden Batteriekapazität reichen laut VW für bis zu 400 Kilometer Fahrstrecke und mit den 177 kW/234 PS Motorleistung kommt der ID Life auf bis zu 180 Kilometer pro Stunde.

Doch sei an diesem Punkt das letzte Wort noch nicht gesprochen, lassen die VW-Entwickler wissen: «Wir zeigen hier, was alles möglich ist. Abrüsten können wir später immer noch.»



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