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Welche Pflanzen passen zueinander? – Eine Wissenschaft für sich

Wie man ein Beet komponiert

Wer auf seine gärtnerischen Qualitäten vertraut, spricht in diesem Zusammenhang gerne von Kompositionen. Tatsächlich bleibt es jedem Gartenbesitzer selbst überlassen, wie er Beete und Rabatten mit allerlei Pflanzen ausschmückt, frei nach dem Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Andererseits kann ein Minimum an Fingerspitzengefühl und Farbenlehre nicht schaden, denn es geht nicht allein um zueinanderpassende Stauden und Gehölze, sondern auch um unterschiedliche Blühzeitpunkte. Die Blätter (oder das Laub) spielen also die eine Rolle, der Flor eine andere. Nicht zuletzt müssen außerdem Boden- und Lichtverhältnisse beim Anlegen verschiedener Bereiche berücksichtigt werden. Denn natürlich wäre es schön, wenn himmelblau und rahmweiß blühende Rittersporne (Delphinium) inmitten eines mit Funkien (Hosta) versehenen Areals aufstreben, jedoch die unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen werden diesem Plan einen Strich durch die Rechnung machen: Die meisten Hosta wollen in der Regel höchstens Halbschatten, Rittersporn dagegen steht in praller Sonne am besten. Bei allem Raum für kreative Versuche: Manches Unterfangen sollte man von vornherein ausschließen. Ein vollkommenes Ignorieren von Pflanzenansprüchen führt ins Leere.

veröffentlicht am 22.05.2015 um 04:25 Uhr

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Thymian (Thymus vulgaris, links) blüht neben Purpur-Salbei (Salvia officinalis ’Purpurascens’), der auch gut zum Currykraut passt.

Klasse-Kombination von Bodendeckern im (Halb)schatten: Blaublatt-Funkie ’Halcyon‘, Haselwurz, Nessel und Waldmeister.

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