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Wer mixt, macht’s richtig

Fröhliche Cuvée aus altem Saatgut

Versuch macht klug: Saatgut, dass man in den zurückliegenden Gartenjahren gesammelt, aber nicht weggeworfen hat, kann jetzt – bei der Sichtung vor der Frühlingsaussaat – ohne Reue zusammengeschüttet werden. Heraus kommt eine hübsche Komposition. Vielleicht...

veröffentlicht am 23.02.2017 um 17:23 Uhr

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Die Keimfähigkeit von Samenkörnern ist je nach Sorte unterschiedlich. Jedoch ist klar: Mohn-, Ringelblumen-, Rittersporn- und viele weitere Samen werden nach einigen Jahren der Ruhezeit wohl nicht erwachen. Umso geringer ist das Risiko des Scheiterns, weil die Erwartungen eher zurückhaltend sind. Umso schöner, wenn später das eine oder andere Körnchen dann doch noch „gezündet“ hat.

Tipp: Erst einmal alles alte Saatgut sichten und zu einer Mischung zusammenbringen. Vorerst noch trocken lagern und Ende April im Garten an verschiedenen Stellen, wo es fröhlich bunt blühen soll, aussäen. Einen geringen Teil der Samen aber auch jetzt schon im Minigewächshaus „testen“, um zu prüfen, ob Leben darin ist. Und für künftig gilt: Saatgut nie über viele Jahre liegen lassen, denn besser wird es über längere Liegezeiten sicher nicht.



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