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Das Kleeblatt und die Glücksformel

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Oxalis tetraphylla lautet sein botanischer Name. Es ist der Glücksklee (auch Vierblättriger Sauerklee genannt), der uns meistens nur zum Jahreswechsel mit Stoffschweinchen und Plastikschornsteinfeger vom Wohnzimmertisch aus anlächelt. Aber das Glück muss keine saisonale Sache sein. Zwar endet die Pflanze in den allermeisten Fällen als Häufchen Elend auf dem Kompost, doch dies ist nur die Folge fehlender Zuwendung. Denn auch der vierblättrige Glücksklee mit seiner formvollendeten Blattzeichnung rappelt sich im Laufe des Jahres wieder auf. Nicht dem Frost ausgesetzt und ihn zunächst einmal in Ruhe gelassen, wird die nicht winterharte Zwiebelpflanze bei mäßiger, aber regelmäßiger Wasserzugabe im Sommer sogar blühen! Vor dem ersten Frost, also jetzt bald, kommt Oxalis wieder in den Wintergarten oder ins Haus, um als größer gewordener Glücksbringer möglicherweise noch mehr Hoffnung zu versprühen. Zum nächsten Jahreswechsel einen weiteren „Vierblättrigen“ mit Pappschornsteinfeger zu kaufen, macht dennoch Sinn. Doppelt hält bekanntlich besser! Die Zwiebeln lassen sich, nachdem sie einmal getrocknet wurden, übrigens sogar in der Küche verwerten – besonders geschmackvoll sind sie aber nicht. Aber wer das Glück zum Fressen gern hat, bitte sehr…sas

veröffentlicht am 08.10.2015 um 16:40 Uhr



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