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Das Mammutblatt und seinen nassen Füße

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Es benötigt permanent nassen Boden. Ergo wächst das Mammutblatt nur gut an Teichen, Seen und Bächen. Im natürlich gewachsenen Umfeld sieht Gunnera manicata herrlich aus. Das Besondere sind die sehr großen Blätter, die an heißen Tagen Schatten werfen und bei Regen wie ein Schirm funktionieren. Es gibt kaum andere Stauden, die in der Lage sind, Blätter von einem solchen Durchmesser mit rund zwei Metern auszubilden, die an ebenso langen Stielen sitzen. Eine imposante Erscheinung, für die es sich sicher lohnt, die Lebensbedingungen auch künstlich herzustellen. Ein kleines „Sumpfgebiet“ im sonst eher trockenen Garten – warum eigentlich nicht? Immerhin handelt es sich beim Mammutblatt um eine auffällig dynamisch strukturierte Erscheinung mit tief geäderten Blättern. Einen Makel gibt es dennoch festzuhalten: Winterhart ist das Mammutblatt nur sehr bedingt. Im Herbst sollte der nach dem Rückschnitt knapp über dem Boden verbleibende Bereich mit Reisig abgedeckt werden, um den Wurzelstock zu schützen. Darüber muss man sich in Südengland, wo Gunnera in großen Parks, bekannten Anlagen und Cottagegärten wie wild wächst, keine Gedanken machen; dem steten, milden Golfstrom sei dank. sas

veröffentlicht am 03.07.2015 um 06:00 Uhr

Eine imposante Staude: Das Mammutblatt bildet riesige Blätter aus, die an bis zu zweieinhalb Metern hohen Stielen sitzen.ey



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