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Der Knoblauch und seine dollen Düfte

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Selbst gezogener Knoblauch steht für sehr viele Gartenbesitzer nicht zur Disposition. Wie verwunderlich, denn er ist leicht zu ziehen, vollkommen winterhart und schmeckt gut. Für Nutzgärtner scheint die Wirkung des Knoblauchs auf nebenstehende Pflanzen aber noch viel wichtiger zu sein als sein Geschmack. Denn es ist erwiesen, dass Knoblauch beispielsweise die Möhren vor der Möhrenfliege und die Erdbeeren vor Pilzerkrankungen schützt – floral genialer geht’s kaum? Doch, denn der Knoblauch, jenes gesundmachende Gewächs, das manchen Menschen schon einsam hat werden lassen (…), weil seine Knolle wie Bolle riecht, soll nachweislich sogar noch das Aroma der Beetnachbarn verbessern! Die Ernte des Knoblauchs beginnt, wenn das Laub sich gelb verfärbt. Der Winterknoblauch, der im Spätsommer gepflanzt wird, ist seit Kurzem reif, der Sommerknoblauch, der im März gepflanzt wurde, kann auch schon bald geerntet werden oder ist sogar schon so weit. Aus Erfahrung schmeckt der Winterknoblauch intensiver. Die Pflanzknollen gibt es im Fachhandel. Die Arbeit mit eigenem Knoblauch lohnt sich: Er ist sehr gesund und würzt zahllose Speisen, rundet sie perfekt ab, passt zu Salaten. Und sollte es tatsächlich so sein, dass er – wie im Mittelalter angenommen – auch vor Pest und Schlangenbissen schützt, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Selbst Vampire hält er auf Abstand.sas

veröffentlicht am 16.07.2015 um 15:07 Uhr



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