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Im Frühlingsaustrieb erkennt der wahre Gärtner seine Passion

Es grünt so grün

Manchmal muss man zweimal hinschauen, hin und wieder lohnt sich der Gang zur selben Stelle im Beet auch mehrmals am Tag. Zwischen dem Nochnichts und minimalstem Aufbruch liegen bisweilen nur Minuten.

veröffentlicht am 05.04.2019 um 00:00 Uhr

Die Forsythien sind bald verblüht, jetzt folgen Gehölze wie zum Beispiel Spiersträucher – es knospt schon herzallerliebst. Foto: sas

Autor:

Jens F. Meyer
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Der Frühling ist die spannendste Gartenzeit. Jetzt erkennt der wahre Gärtner seine Passion, weil er auf solche Pflanzen hofft, die er im vergangenen Herbst gepflanzt hatte, und sich sowieso auf die freut, die schon seit vielen Jahren sein Herz beglücken. Obwohl darin ohne Frage auch eine Art Routine der Natur zu finden ist, lässt sich das gärtnerische Gedächtnis dennoch von diesem Zauber einnehmen. In jedem Jahr.

Da ist also der neue Phlox ’Blue Boy‘, noch im vergangenen November, sozusagen kurz vor Toreschluss, in die Erde gesetzt, erfreulicherweise sehr kräftig ausgetrieben. Bei Neuankömmlingen weiß man ja nicht immer, ob sie auch heimisch werden. Er aber hat es geschafft, bravo! Andere sind eine Freude, weil sie geradezu nachgiebig auf ihr Recht pochen, ihren Platz beizubehalten, ohne Wenn und Aber. Die Pfingstrosen, die gut und gerne hundert Jahre alt werden können, gehören dazu. Lupinen sind deutlich beschwingter unterwegs. Zwar sind sie auch lange vital, säen sich aber auch aus und tauchen dann an Stellen auf, wo man sie nicht vermutet. Auch schön!

Alles, was man jetzt in den Beeten und unter Gehölzen als grünen Austrieb findet, sollte mit Freude und Gelassenheit betrachtet werden. Nichts rupfen, nichts zupfen, schon oft hat das allzu forsche Vorangehen dazu geführt, dass manche hübsche Staude lädiert ins neue Jahr startet oder unrettbar zertreten wurde.

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Dient schon bald sehr gut als Teeaufguss: Die Melisse steht bereits kräftig in den Beeten. Foto: sas


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