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Der Orientalische Mohn und seine Tausendsassakörnerei

Currykraut2

Rot, lachsrosa, pink und weiß und noch einige Farbchangierungen mehr: Der Orientalische Mohn beginnt jetzt wieder, zu blühen. Im Staudenbeet ist er ein guter Begleiter zu blauem Rittersporn und weißer Mondviole. Papaver orientale ist ein Staudenmohn, der im Gegensatz zu vielen anderen seiner Gattung die Winter übersteht. Die Einzelblüte hält kaum länger als zwei Tage, aber die teils riesigen Kelche sind sehr beeindruckend und treten nach und nach in einer Vielzahl auf. Man kann den Staudenmohn aus seinem Samen ziemlich sortenrein und problemlos vermehren – Tausende Körnchen sind pro Kapsel enthalten. Geht man davon aus, dass eine Pflanze ohne Weiteres 20 Blüten ausbilden kann, ergibt dies letztlich eine unglaubliche Zahl. Allerdings: Um die Blühdauer zu verlängern und die Pflanze dazu zu bringen, neue Blüten nachzuschießen, schneidet man die welkenden an der Stängelbasis ab. So wird zwar verhindert, dass die Pflanze ihre Kraft in die Samenbildung steckt und ergo keine Samen entstehen. Aber sollte einem danach sein, neue Pflanzen des hübschen Staudenmohns zu schaffen, dann funktioniert dies über Wurzelschnittlinge auch eigentlich noch viel besser, weil die Eigenschaften dabei eins zu eins übertragen werden und nicht von der Vermischung gekennzeichnet sind. Bei besonders hübschen Zuchtsorten wie ’Patty’s Plum‘, ’Beauty of Livermere‘ oder ’Picotee‘ ist dies unbedingt anzuraten. sas

veröffentlicht am 20.05.2016 um 06:00 Uhr



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