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Leihgroßeltern springen zur Kinderbetreuung ein und haben eine sinnvolle Aufgaben

Wenn Oma und Opa nur geliehen sind: Familienzuwachs mal anders

Oft fehlen die Großeltern oder wohnen zu weit weg. Eine Alternative sind Leihomas und Leihopas. Das sind Senioren, die sich Kontakt zu Kindern und jüngeren Menschen wünschen und sich, oft ehrenamtlich, regelmäßig um Kinder kümmern wollen.

veröffentlicht am 08.05.2009 um 06:15 Uhr

Unterwegs mit Oma und Opa: Das macht Spaß. Foto: djd/Neurexan

In Deutschland gibt es die Leihgroßeltern erst seit etwa 20 Jahren, in Großbritannien und den USA schon etwas länger. Das Ganze läuft so: ältere, körperlich und geistig fitte Menschen werden als „Großeltern ehrenhalber“ an Familien vermittelt. Es handelt sich nicht um bloßes Babysitting, vielmehr sollen die Leihgroßeltern langfristig in die Familie eingebunden werden. Wenn die Leihgroßeltern mit der Familie eine familiäre Beziehung aufbauen können, ist das ein Gewinn für beide Seiten. Die Familie profitiert von der Unterstützung bei der Kinderbetreuung und der Lebenserfahrung der Leihgroßeltern. Die Leihomas und Leihopas können ihre Liebe zu Kindern ausleben, erfüllen dabei eine sinnvolle Aufgabe und lernen die Welt der jungen Generation kennen.

Die Leihoma oder der Leihopa springt in Situationen ein, bei denen auch richtige Großeltern in der Regel ihre Hilfe anbieten. Wenn die Eltern einmal länger arbeiten müssen, kann die Leihoma die Kinder vom Kindergarten abholen. Oder der Leihopa passt auf die Kinder auf, wenn die Eltern zusammen ausgehen wollen. Wie eine richtige Oma kommt die Leihoma zu Besuch, um den Kindern etwas vorzulesen, mit ihnen zu spielen, zu singen oder zu basteln. Auch ein Gang zum Spielplatz oder ein Ausflug sind möglich. Allerdings sind Leigroßeltern kein Ersatz für die regelmäßige Kinderbetreuung, etwa durch eine Tagesmutter oder Kita.

Sind ältere Menschen fit, haben aber selbst keine Enkel, können sie als Leihgroßeltern fungieren.



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