weather-image

Studie des TÜV Rheinland belegt, wie wichtig die Modernisierung alter Häuser ist / Wert der Immobilie steigt deutlich

Und es stimmt doch: Wärmedämmung rechnet sich!

Immer wieder wird von Immobilienbesitzern behauptet, dass sich Wärmedämmung nicht rechnet. Das ist falsch! Eine gute Wärmedämmung kann die Heizkosten um mehr als 50 Prozent reduzieren und hat sich oft schon nach wenigen Jahren amortisiert.

veröffentlicht am 02.12.2009 um 05:56 Uhr
aktualisiert am 29.12.2009 um 14:56 Uhr

Wärmedämm-Maßnahmen fallen in ihrer Wirkung ganz unterschiedlich

Die zertifizierte Ökoeffizienz-Analyse (Studie) vom TÜV Rheinland, Berlin und Brandenburg legt es an den Tag: Allein durch die Wärmedämmung der Außenwände verringert sich der Energieverbrauch von 24 Litern pro Quadratmeter auf 13 Liter. Somit ist eine Einsparung von etwa 40 Prozent der Energie ausschließlich durch eine Wärmedämmung der Fassade möglich. Hinzu kommt, dass der CO2-Ausstoß um fast 40 Prozent gesenkt wird. Durch weitere Sanierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel eine Erneuerung der Heizungsanlage, eine Dachisolierung oder die Erneuerung der Fenster, ergeben sich bis zu 70 Prozent an Einsparungspotenzial.

Die Rahmenbedingungen für eine Wärmedämmung sind so paradiesisch wie nie zuvor und werden vom Staat gefördert. Zudem wurde die komplizierte Bezuschussung und Antragstellung der KfW ab dem 1. April 2009 zu einem transparenten und verbraucherfreundlichen Verfahren umgestellt. Egal ob sich für die Kreditvariante mit Fremdkapital entschieden wird oder ob die attraktive Zuschussvariante mit eigenen Finanzmitteln gewählt wird – beide Varianten sind wirtschaftlich hoch lukrativ und es wurden für diese Programme vom deutschen Fiskus Milliarden locker gemacht.

Nicht nur ein geringer Heizöl- oder Gasverbrauch wird durch eine Wärmedämmung jährlich realisiert, sondern sie erhöht auch den Wert der Immobilie, steigert die Wertigkeit der Wohnung und zu guter Letzt auch den Wiederverkaufs- und Wiedervermietungswert. Denn schon lange sind die Nebenkosten keine Nebenkosten mehr und nehmen fast 50 Prozent der monatlichen Aufwendungen ein. Gut lachen hat also derjenige, der zukünftig eine energetisch sanierte Immobilie sein Eigen nennt. Denn durch die Einführung des Energieausweises wird zukünftig nur eine energetisch sanierte Immobilie attraktiv sein. Hinzu kommt, dass Wärmedämmung die Lebenszeit des Hauses um 20 Jahre verlängert. Wärmedämmung ist übrigens das einzige Konsumgut, das sich rechnet. Durch eine Wärmedämmung können bei 150 Quadratmeter Wohnfläche und bei dem aktuellen Heizölpreis von 0,55 Euro pro Liter weit über 900 Euro pro Jahr gespart werden (siehe oben aufgeführtes Beispiel). Wärmedämmung ist sozusagen das einzige Konsumgut, das sich rechnet.

Zurück zur Eingangsfrage: Wärmedämmung rechnet sich nicht? Eindeutige Antwort: Völlig falsch. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Internet auf der Seite man auf www.heck-multitherm.com



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt