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Doch zu viele Menschen versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen

Sicherheit für Senioren – mit dem Hausnotruf

Wer zu Hause einen Notrufmelder trägt, setzt ihn im Ernstfall nur selten ein, so das traurige Resultat einer Studie des Altersforschers Dr. Klaus Pfeiffer. „83 Prozent derjenigen, die gestürzt waren, haben keinen Notruf abgesetzt“, sagt der Experte vom Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus.

veröffentlicht am 02.02.2011 um 17:32 Uhr

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Die Betroffenen versuchten oft, ihre Probleme allein zu lösen und sorgten sich, dass ein Alarm zur Klinikeinweisung führt. Pfeiffer erklärt sich die geringe Nutzung auch mit dem Umstand, dass der Notruf meist auf Initiative der Angehörigen ins Haus kommt und nicht auf Wunsch der Betroffenen. Auch die Anbieter der Notrufe sieht er in der Pflicht. Sie sollten mit den Kunden und deren Angehörigen das Verhalten in Notfällen konkret durchspielen. „Zum Teil wird mit Fotos von hilflos wirkenden Menschen und Sanitätern im Wohnzimmer für den Hausnotruf geworben“, klagt Pfeiffer. Dabei ist man dank eines Notrufs gar nicht hilflos zu Hause.

Entspannt zu Hause sitzen können diejenigen, die einen Hausnotruf haben. Denn, wenn sie stürzen, können sie einen Hausnotruf absetzen und bekommen sofort Hilfe.

Foto: djd_Verband der Kali- und Salzindustrie



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