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Umfrage unter den Bundesbürgern: „Wie wollen wir später einmal wohnen?“

Selbstständig weiterleben ist der größte Wunsch im Alter

Wie wollen die Bundesbürger im Alter wohnen? Dies hat TNS Emnid in einer Bevölkerungsumfrage unter deutschen Mietern und Eigentümern ab 50 Jahre ermittelt. Die Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der Bundesbürger ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter bevorzugen, welche Hilfen sie dazu konkret benötigen, wie viel Geld sie bereit wären auszugeben und wo Unterschiede zwischen Mietern und Eigentümern bestehen.

veröffentlicht am 02.02.2011 um 17:32 Uhr

Selbstständig wohnen im Alter: Das wünschen sich die meisten Best Ager.  Foto: djd/elero

Bereits in 15 Jahren wird ein Viertel der Privathaushalte in Deutschland Bewohner haben, die 70 Jahre und älter sind. Dies sind rund zehn Millionen Haushalte 70plus.

Wenn es um die bevorzugte Wohnform im Alter bei den ab 70-Jährigen geht, sind sich Mieter und Eigentümer einig: Zwei Drittel der Befragten bevorzugen ein eigenständiges Leben in einer gewöhnlichen Wohnung oder im Haus. 57 Prozent der Befragten würden jedoch nicht auf ein zusätzliches Hilfsangebot verzichten wollen. Nur ein Drittel möchte zwecks altersgerechtem Wohnen umziehen. Jeder zweite Befragte würde stattdessen lieber die Wohnung oder das Haus umbauen. Allerdings würden über 80 Prozent der Befragten beim Verlust der Selbstständigkeit im Alter noch einmal umziehen. Das Alter spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Wichtig für ein selbstständiges Leben im Alter ist die Möglichkeit, Hilfen im Haushalt und bei der Pflege in Anspruch nehmen zu können und Geschäfte, Ärzte und öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarerer Nähe.

84 Prozent stufen den Einbau von altersgerechten Techniken und Kommunikationsmitteln wie Hausnotruf als wichtig ein. Ein barrierearmer Zugang zur Wohnung durch weniger Treppen oder den Einbau eines Fahrstuhls und bauliche Anpassungen in der Wohnung wie eine bodengleiche Dusche sind weitere wichtige Voraussetzungen.

Im Schnitt können die Befragten für Serviceleistungen oder altersgerechte bauliche Veränderungen 280 Euro monatlich aufbringen.

Die ausführliche Umfrage finden Sie im Internet auf der Seite www.bfw-bund.de .



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